Rauchverbot: In New York sterben weniger Leute

In New York herrscht seit 2003 eines der strengsten Rauchverbote weltweit. Und es zeitigt Wirkung: Die Zahl der Toten hat seither abgenommen.

New York - Die Einführung des allgemeinen Rauchverbotes in New Yorker Restaurants und Büros wirkt sich nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde heilsam auf die Gesundheit der Bewohner der Metropole aus.

Rauchen an der Bar (wie hier in Washington D.C.) ist in New York längst nicht mehr erlaubt
AFP

Rauchen an der Bar (wie hier in Washington D.C.) ist in New York längst nicht mehr erlaubt

Laut einem gestern veröffentlichten Bericht des Amtes sank die Zahl der mit Nikotinkonsum zusammenhängenden Todesfälle von 9000 im Jahr 2001 auf 8100 im vergangenen Jahr.

Vor allem Herzkrankheiten seien zurückgegangen, hieß es. Die positiven Auswirkungen des Rauchverbotes auf Krankheiten wie Lungen- und Bronchienkrebs würden erst in größeren Zeitabständen sichtbar.

Viele New Yorker verzichteten gänzlich auf Zigaretten. Im Vergleich zu 2002 ging die Zahl der Raucher um 200.000 zurück. Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg hatte 2003 eines der strengsten Rauchverbote weltweit eingeführt. Es gilt für alle öffentlichen Plätze wie Bars und Restaurants, aber auch Büros.

dab/AFP

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