Reaktion USA enttäuscht über Motassadeqs Freilassung

Die Freilassung des mutmaßlichen Terrorhelfers Mounir al-Motassadeq stößt in der US-Regierung auf Unverständnis.


Washington - "Wir sind enttäuscht", sagte der Sprecher des Außenministeriums, Adam Ereli, heute in Washington. "Wir glauben, dass die Beweise gegen ihn stark sind und dass er ein gefährlicher Typ ist." Angesichts der Schwere der Motassadeq vorgeworfenen Straftaten wäre es aus US-Sicht besser gewesen, ihn in Gewahrsam zu behalten.

"Natürlich geht die Zusammenarbeit mit Deutschland weiter", sagte Ereli. "Es ist wichtig festzuhalten, dass wir die starke Unterstützung Deutschlands in unseren gemeinsamen Anstrengungen im Anti-Terror-Kampf schätzen."



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