Allein in der Nähe der Hauptstadt des Staates México, Toluca, wurden zehn Personen von einem Bergrutsch erfasst und getötet. Durch den Bergrutsch, der von den Regenfällen ausgelöst worden war, wurden Behördenangaben zufolge zudem ein Dutzend Autos beschädigt und vier Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. Es sei zu befürchten, dass durch die Lawine noch mehr Menschen getötet worden seien, hieß es am Freitagabend.
Über 800 Schulen wurden landesweit vorübergehend geschlossen. Besonders betroffen von den 48 Stunden langen Regenfällen waren auch die Staaten Michoacan, Guanajuato und die Hauptstadt Mexiko-Stadt. Dort stieg in einem Stadtteil das Wasser auf bis zu 1,50 Meter an, Tausende Häuser standen unter Wasser. Der Regen hatte am Mittwoch überraschend eingesetzt; normalerweise scheint um diese Jahreszeit die Sonne in Mexiko, wo die Regenzeit üblicherweise im Mai beginnt.
sto/dpa
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