05.07.2013 – 10:13 Uhr

Multimedia-Spezial: Leben nach der Flut

Vor dem Hochwasser und im Hochwasser: Ein Feld bei Kamern in Sachsen-Anhalt

Vor dem Hochwasser und im Hochwasser: Ein Feld bei Kamern in Sachsen-Anhalt

Ganze Landstriche unter Wasser, Dörfer überflutet, Häuser zerstört: Das Hochwasser hat vor allem an Elbe und Donau enormen Schaden angerichtet. Viele Menschen haben fast alles verloren - nur ihre Zuversicht nicht. Ein multimediales Spezial zu den Folgen der Rekordflut.

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Porträts:

Passau

Deggendorf

Grimma

Schönhausen

Kamern

Als die ersten Luftbilder zu sehen waren, wurde schlagartig klar, dass diese Katastrophe von historischem Ausmaß ist. Ganze Landstriche unter Wasser, nur die Kronen der Bäume zu sehen, nur die Dächer von Häusern. Keine Straßen, keine Gleise, keine Menschen.

Zwischen dem 26. Mai und dem 2. Juni fielen in Deutschland 22,76 Billionen Liter Wasser, etwa die Hälfte der Menge, die der Bodensee fasst. Drei Millionen Liter mehr als vor dem sogenannten Jahrhunderthochwasser 2002. Im Chiemgau fiel mit 275 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden mehr Regen als sonst im ganzen Juni. Am trockensten war der Juni absurder Weise in Sachsen-Anhalt - dem Bundesland, das besonders schwer vom Hochwasser getroffen wurde.

Der dortige Krisenstab war vier Wochen lang im Einsatz, erst am 2. Juli stellte er seine Arbeit ein. Bis zu diesem Tag galt auch der Katastrophenfall im Landkreis Stendal, wo die Elbe nach einem Deichbruch mehrere Dörfer überschwemmte.

Hunderttausende Menschen sind betroffen, viele verloren ihr Haus, ihr Hab und Gut, ihre Existenzgrundlage. Bauern werden keine Ernte einfahren, Städte und Kommunen müssen Infrastruktur wieder aufbauen.

Manche Landstriche glichen während der Flut einem Kriegsgebiet: Militärkonvois rumpelten über die Straßen, am Himmel knatterten Hubschrauber. Rund 19.000 Soldaten waren im Einsatz, es war die bisher größte humanitäre Aktion der Bundeswehr im eigenen Land.

Die Flut hat gigantische Schäden hinterlassen. Was bleibt, ist aber auch der beeindruckende Einsatz von Helfern, der Zusammenhalt der Betroffenen, die Kraft, nicht zu verzweifeln. Berichte von Menschen aus betroffenen Orten, die das Wasser los sind und nun von vorne beginnen müssen.

Passau

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Wirtin Regina Reeber zeigt, wie hoch das Wasser im "Aquarium" stand. Aus der einstigen Künstler-Kneipe ist eine modrige Ruine geworden

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Regina Reeber, und ihre Schwester vor der Tafel, die die Höhe des Hochwassers dokumentiert

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So sah es im "Aquarium" aus, als die Fluten zurückgegangen waren. Regina Reeber hat ein Foto des Chaos ins Fenster ihrer Kneipe gehängt, um die Gewalt des Wassers zu dokumentieren

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Biergarten vor dem "Aquarium" mit Hochwasser-Markierung in der Baumkrone

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Peter und Annette Wolf in den ehemaligen Gasträumen des "Goldenen Schiffs". Hier stand das Wasser hüfthoch. Da unter dem Parkettboden Erde aufgeschüttet war, die vom Wasser mit aufgeweicht wurde, musste der Schlamm bis zum Kellermauerwerk abgetragen werden

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Der Gehweg an der Innpromenade liegt unter einem Sandstrand begraben

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Die Markierungen der historischen Pegelstände am Rathausturm waren immer schon ein beliebtes Fotomotiv - nun sind sie ergänzt durch eine dunkle Kante, deutlich oberhalb der bis vor kurzem höchsten Markierung von 1501

Die frohe Botschaft prangt auf den noch nassen Steinen des Passauer Rathausturms. Mit Kreide hat ein Bürger gut lesbar drei lateinische Wörter neben die Hochwasser-Messlatte an der Fassade geschrieben: "Fluctuat nec mergitur". Überflutet, aber nicht untergegangen.

Passau hat die schlimmste Flut der Stadtgeschichte hinter sich. Der Rathaus-Vorplatz und mit ihm die Häuser der Altstadt, der Ilzstadt und der Innstadt standen tagelang mehrere Stockwerke hoch unter Wasser. Die Markierungen der historischen Pegelstände am Rathausturm waren immer schon ein beliebtes Fotomotiv. Jetzt, da das Jahrtausendhochwasser eine dunkle Kante deutlich oberhalb der höchsten Markierung von 1501 hinterlassen hat, zieht der Turm Schaulustige in Scharen an.

"Die Aufräumarbeiten sind vollständig abgeschlossen", verkündet die Stadt stolz auf ihrer Homepage. In der Fußgängerzone werben die Geschäfte mit Hochwasser-Rabatten um Kundschaft. Auch hier stand das Wasser. Die Betreiber eines Eiscafés nehmen die Katastrophe mit Humor. Sie haben ein Foto von einem Schlauchboot zwischen den Läden ins Fenster gehängt, darüber steht: "Wer will da nach Venedig?"

Passau braucht die Touristen, sie sollen Geld in die klammen Kassen der Stadt spülen. Doch der Anblick der Besuchergrüppchen, die mit Fotoapparat in der rechten und Eistüte in der linken Hand durch die Gässchen der Stadt ziehen und ungläubig vor zerstörten Ladenfenstern und muffigen Gasthausruinen stehen bleiben, ist für viele Bewohner der überschwemmten Stadtviertel nur schwer zu ertragen. "Ich stehe immer noch unter Schock", sagt Annette Wolf, die seit 25 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann das bayerische Wirtshaus und die liebevoll eingerichtete Pension "Goldenes Schiff" führt. Überflutet, aber nicht untergegangen - für das Goldene Schiff gilt das nur bedingt. Die Küche, die holzvertäfelte Gaststube, Vorratsraum und Toiletten wurden durch das Hochwasser komplett zerstört.

"Die Stadt hat angekündigt, die Pegel werden bis zur Höhe des Hochwassers von 2002 steigen", erzählt Peter Wolf. "In gemütlichem Tempo" hätten sie daraufhin angefangen, den Keller auszuräumen. Das Goldene Schiff liegt in der Nähe der Innpromenade, die Straße nennt sich "Unterer Sand", gleich nebenan liegt die Künstlerkneipe "Aquarium". Hochwasser, so möchte man meinen, ist den Bewohnern dieser Gegend gut bekannt. "Es war eine regelrechte Flutwelle, die uns überrollt hat", sagt Peter Wolf. Sechs Meter innerhalb von 20 Stunden sei der Inn gestiegen. Viel höher als beim Hochwasser von 2002.

"Ich schippe nie wieder einen Sandsack", sagt Peter Wolf. "Ich kaufe mir stattdessen eine Fischerhose". Viermal musste er sich mit Badelatschen und Badehosen durch das hüfthohe Hochwasser in der Gaststube kämpfen. Er wollte Getränke und Vorräte aus der Küche retten. Drei Tage waren die Familie Wolf gemeinsam mit vier Gästen der Pension von den Fluten eingeschlossen.

"Ich habe schon viele Neuanfänge erlebt. Auch wenn das der bisher tragischste ist, wird es irgendwie weitergehen."

"Dass es so dick kommen würde, haben wir uns alle nicht vorstellen können", sagt einen Häuserblock weiter die Besitzerin des "Aquarium", Regina Reeber. Die Gewalt der Wassermassen hat sie auf Fotos im Fenster des mittlerweile leergeräumten Ladens dokumentiert. Bis zur Decke stand das Wasser. Am Baumstamm im kleinen Biergarten vor der Kneipe prangt in circa drei Meter Höhe eine Pegelmarkierung. Der Biergarten ist derzeit Reebers einzige Einnahmequelle. Die Wirtin wirbt mit "Neuen G-Zeiten": ab 17 Uhr, "wenn die Sonne lacht". Sie sei ein positiver Mensch, sagt Regina Reeber. Seit 30 Jahren arbeite sie in der Gastronomie: "Ich habe schon viele Neuanfänge erlebt. Auch wenn das der bisher tragischste ist, wird es irgendwie weitergehen."

Zu so viel Zuversicht ist Annette Wolf im "Golden Schiff" noch nicht fähig. Als der Charitiy-Song "Weiter mitanand" im Radio gespielt wird, kämpft sie mit den Tränen. Immer wieder versagt ihre Stimme. Was auch an der Bronchitis liegt, die sie seit ein paar Tagen quält. Auch ihr Mann hat schlimmen Husten. "Eine Folge der letzten zwei Wochen in Schutt und Schlamm", erklärt Peter Wolf. Die Feuerwehr habe es versäumt, Atemschutzmasken zu verteilen. Studenten seien teilweise ohne Schutzkleidung in die ölverseuchten Keller geschickt worden. 500 meist studentische Helfer hätten in den Tagen nach der Flut den unteren Sand wieder freigeräumt.

Die Stadtgärtner und fleißigen Bauhofmitarbeiter haben sich in den letzten Tagen viel Mühe gegeben, die Narben der Stadt zu überschminken. Blumenkübel, neu angelegte Beete, nur noch an der Innpromenade liegt der Gehweg unter einem Sandstrand begraben. Doch die bunte Fassade täuscht. Nahezu die gesamt Kunst- und Kulturszene in Passau liegt brach. Wer nachts durch die engen Gassen spaziert, hört das hallende Klacken der Schuhsohlen auf Kopfsteinpflaster und das Brummen der Heizlüfter in den Kellern und leergeräumten Erdgeschossen. Das Innpromenade-Kino, das Scharfrichterhaus, das Städtetheater. Alles kaputt und bis auf weiteres geschlossen. Die wenigen Restaurants der Altstadt, die nicht Opfer der Flut geworden sind, machen nun das Geschäft ihres Lebens.

Dort, wo im Goldenen Schiff früher Knödel, Kartoffelsalat und Weißwürste serviert wurden, klafft jetzt ein braunes Loch. Im Schaukasten vor dem Haus, wo früher die Speisekarte hing, bittet das Ehepaar Wolf um Spenden. "Wir hatten einen langen Winter, einen verregneten Frühling und nun einen Hochwasser-Sommer", klagt Peter Wolf. "Wir wissen nicht, wie wir über die Runden kommen sollen." Die Stadt habe ihm zugesichert, die Hälfte der Kosten für die Neuanschaffung der kaputten Geräte zu übernehmen, auch das Gehalt der festangestellten Bedienung wurde vom Staat übernommen. Ein Anfang ist gemacht, freuen sich die Wolfs.

Hochwasserschutz

Jahrhundertflut, so wurde das Hochwasser 2002 genannt. Vielleicht ein Grund, warum die Flut 2013 so verheerend war. Wer einmal eine Jahrhundertflut überstanden hat, der fühlt erst mal in Sicherheit, vielleicht nicht hundert Jahre, aber doch einige Jahrzehnte. Zumindest ließen sich Länder und Behörden zuweilen Zeit, neue Konzepte für den Hochwasserschutz anzugehen und umzusetzen.

2003 hatten sich die Elbanrainer auf einen Aktionsplan geeinigt. Bis 2011 investierten Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen rund 480 Millionen Euro in die Sanierung von Elbdeichen.

Doch vielerorts war der Schutz bei weitem nicht ausreichend, als im Juni das Wasser erneut stieg. Dem gemeinsamen Aktionsplan folgten eigensinnige Aktionen: Jedes Land tat, was es für richtig hielt, manchmal nicht einmal das, wenn Kommunen oder Bürger sich querstellten gegen Deichverlegungen oder neue Schutzmauern.

Beispiel Grimma: Eine Schutzwand sollte die Stadt vor dem Schlimmsten bewahren, 2002 waren Schäden in Höhe von 250 Millionen Euro entstanden. Die Wand hätte zur jüngsten Flut fertig sein können, doch Bürgerproteste verhinderten den Baubeginn bis August 2007. So fiel der Schutz mau aus: Die Schäden werden auf 200 Millionen Euro geschätzt.

Viele sehen die Lösung in der Verlegung von Deichen: Den Flüssen müsse mehr Raum gegeben werden, auch Naturschützer befürworten solche Projekte - Auen sind rar geworden in Deutschland. Doch Bauern und Bürger befürchten Enteignungen, wenn die Deiche weiter ins Land verlegt werden. So sind vielerorts die Pläne für einen effektiven Hochwasserschutz längst vorhanden, doch der Fortschritt ist überschaubar.

Das könnte sich nun ändern. Politiker haben laut darüber nachgedacht, den Einfluss der Bürger auf Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz zu beschränken. Vielleicht sinkt bei vielen auch die Lust auf Widerstand, jetzt, da die zweite Jahrhundertflut innerhalb eines guten Jahrzehnts überstanden ist und die nächste nicht mehr erst in ferner Zukunft erwartet wird.

Hochwasserschutzausgaben

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Deggendorf

Was geblieben ist: der Küchentisch, Eiche massiv. Er steht jetzt auf dem dunklen Estrich. Die nackten Wände mit den grau-braunen Flecken verströmen modrigen Geruch, in den Ecken surren Trocknungsgeräte. "Ein altes Erbstück", sagt Gerhard Sauer über das Möbelstück. Der 41-Jährige lacht, als stehe er hier in der Deggendorfer Hauptstraße 5 in seinem frisch bezogenen Traumhaus - und nicht in seiner schwer beschädigten Wohnung, in der das Donau-Hochwasser aus seinem Hab und Gut unbrauchbare Schlammklumpen gemacht hat.

Die Einrichtung im Wohnzimmer, der Küche und den Kinderzimmern: alles verloren. Die vierköpfige Familie wird noch eine Weile warten müssen, bis sie sich in den eigenen vier Wänden wieder zu Hause fühlen kann. Zuerst muss Sauers Laden wieder laufen, ohne das Fachgeschäft für Angelzubehör hat die Familie keine Einnahmen. Der "Angel-Spezi" war ebenso von der Flut betroffen wie die angrenzende Wohnung.

20 Prozent des Stadtgebiets von Deggendorf standen unter Wasser, als die Donau vor wenigen Wochen über ihre Ufer trat. 900 Haushalte, mehr als 600 Gebäude und mehr als 180 Betriebe waren betroffen. Der Gesamtschaden wird in Deggendorf auf 500 Millionen Euro geschätzt.

Für Gerhard Sauers Angelgeschäft herrscht eigentlich Hochsaison
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Für Gerhard Sauers Angelgeschäft herrscht eigentlich Hochsaison

Im Stadtteil Fischerdorf, der besonders unter den Wassermassen gelitten hat, sind die Folgen auch jetzt noch zu sehen: Die Metzgerei Schiller wirbt im Schaufenster mit "kalten und warmen Partyspezialitäten", aber der Verkaufsraum mit den braunen Fliesen ist leergeräumt. Fleisch- und Wurstwaren sind hier derzeit nicht zu bekommen, Wiedereröffnung: frühestens Ende August. "Wenn es gut läuft", sagt Inhaber Josef Schiller und seufzt. Auch der Imbiss auf der anderen Straßenseite hat geschlossen. Vor der Tür türmt sich der Schutt.

Gerhard Sauer rechnet in seinem Fall mit einem Schaden von mehr als 100.000 Euro, der laufende Einnahmeverlust kommt noch hinzu. Der Angestellte, der für ihn arbeitet, bezieht derzeit Kurzarbeitergeld. Dabei wäre für das Angelgeschäft jetzt eigentlich Hochsaison. "Das ist natürlich bitter", sagt Sauer.

Es ist der einzige Satz, in dem mitschwingt, was Sauer verloren hat. Sein Konto registriert seit Tagen fast ausschließlich Abbuchungen, Wohnung und Geschäft waren abgesoffen, genügend Gründe, um den Mut zu verlieren. Aber Sauer kämpft: "Es gehört schon mehr dazu als so ein blödes Hochwasser, damit ich aufgebe." Er steht in Jeans, Joggingschuhen und mit hochgekrempelten Ärmeln in dem Raum, in dem er ab Ende Juli wieder seine Ware verkaufen will. "Wir stehen in den Startlöchern."

Zuerst gab es für Sauer die staatliche Soforthilfe in Höhe von 5000 Euro, später floss weitere Hilfe. "Alles ganz unbürokratisch", sagt Sauer. Zwar würden die Zahlungen nicht annähernd seinen Gesamtschaden decken, es bringe ihn aber "einen großen Schritt weiter". Was ihm außerdem Mut machte, war die Unterstützung von Verwandten, Freunden und Bekannten. Manche organisierten für ihn die Trocknungsgeräte, andere waren schon zur Stelle, als seine vier Wände noch unter Wasser standen. "Das war wie eine Extrazündung", sagt Sauer.

Die schlimmsten Tage hat er hinter sich, da ist er sich sicher: Als er bei Freunden untergekommen war und wegen des akuten Hochwassers nicht in Wohnung und Laden konnte. Er war zurück, so schnell es ging. Gummistiefel und Stirnlampen aus seinem Sortiment hat er dann an Helfer und Einsatzkräfte verteilt, damit es vorwärts geht in Fischerdorf. Bald soll seine neue Ladentheke kommen, auch die EDV und die Telekommunikation sollen demnächst wieder intakt sein. Zur Eröffnung ist eine große Feier geplant.

Auf Sauers T-Shirt steht: Wir sind die Guten. Passen würde auch: Wir sind die Unbeugsamen.

Grimma

Schönhausen

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Landwirt Bernd Bleis auf seinem Hof in Schönhausen: Vom Hochwasser schwer getroffen. Das Bild zeigt die Überflutung am 25. Juni, das Wasser ging zu diesem Zeitpunkt bereits langsam zurück

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Vier Tage zuvor sah es an gleicher Stelle noch so aus. Schönhausen wurde durch den Deichbruch bei Fischbeck vom Wasser der Elbe überspült

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Ein Traktor im überfluteten Fischbeck. Nach dem Deichbruch wurden riesige Flächen im Hinterland von Sachsen-Anhalt überflutet. Nach Schätzungen des Deutschen Bauernverbandes standen in dem Bundesland mehr als 70.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche unter Wasser

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Überflutete Felder zwischen Neuermark-Lübars und Schönhausen (12. Juni): Wann die Landwirte ihre Felder wieder befahren können, ist völlig unklar

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Der Deichbruch bei Fischbeck wurde schließlich mit versenkten Schiffen abgedichtet

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Dieser Damm aus Sandsäcken bewahrte die kleine Ortschaft Garz vor der Überflutung. Gebaut wurde er innerhalb eines Tages nicht nur von Einsatzkräften, sondern auch von Freiwilligen und Landwirten aus der Region

Das Telefon klingelte um kurz nach Mitternacht. Der Deich bei Fischbeck sei gebrochen, erzählte ein befreundeter Landwirt. "Es wird vielleicht nicht so schlimm", dachte Bernd Bleis und legte sich wieder hin. Als er am nächsten Tag das Wasser sprudeln sah, ahnte er: Das könnte schlimmer werden als jemals zuvor.

Bleis, 43, ist Landwirt in Schönhausen in Sachsen-Anhalt. Die kleine Ortschaft wurde vom Hochwasser nahezu komplett überspült – und mit ihr Tausende Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Insgesamt, so schätzt der Deutsche Bauernverband, standen allein in Sachsen-Anhalt etwa 730 Quadratkilometer Acker unter Wasser – eine Fläche beinahe so groß wie die Hansestadt Hamburg.

Zwei Wochen nach dem Deichbruch steuert Bernd Bleis seinen Kleinwagen über schmale Feldwege, links und rechts steht noch immer viel Wasser. Wo es abgeflossen ist, liegt abgestorbenes Getreide. Ein Bild des Jammers. "Ich habe mich daran gewöhnt", sagt Bleis, "die Gefühle stellt man irgendwann ab."

Mit ruhiger Stimme erzählt der 43-Jährige, wie er noch rechtzeitig 110 Kühe und einige Pferde in Sicherheit bringen konnte. Wie er seine Traktoren zu einem befreundeten Landwirt brachte. Wie seine Frau und die Kinder zu den Großeltern nach Bremerhaven fuhren, als das Wasser kam.

Rund 360 Hektar, das entspricht gut 500 Fußballfeldern, umfasst sein Besitz. Gerste, Weizen, Mais, Roggen – alles hinüber. Ende Juli wollte er den Raps ernten. Während der Fahrt durch die Felder zeigt Bleis immer wieder aus dem Fenster: "Weg, weggegammelt, alles weg."

Für die Landwirte ist nicht nur der Ausfall der diesjährigen Ernte ein Problem. Noch weiß kein Mensch, wann sie wieder auf die völlig durchgeweichten Äcker fahren können. Die Aussaat für das kommende Jahr? Unsicher. Bleis hat seine Futtervorräte hoch genug gelagert, er kann seine Tiere noch einige Monate versorgen. Andere Landwirte seien schlechter dran. Bei manchen, so ist zu hören, reiche das Futter vielleicht noch zwei Wochen.

Auf dem Bauernhof angekommen, stellt Bleis den Wagen ab und geht in den Stall. Als er hier das Wasser stehen sah, habe er richtig geheult. Bis auf 80 Zentimeter stieg die Brühe an, mit seinem Taschenmesser zeigt Bleis die feuchte Linie an der Wand.

"Herr Köpke, von Ihnen erzählt man sich ja wahre Heldengeschichten." - "Nein, nein, wir wollen mal nicht übertreiben."

Inzwischen ist der Stall wieder trocken, die Fußballmannschaft half beim Saubermachen, die Kühe können wieder gemolken werden. Der Zusammenhalt sei gigantisch gewesen – das erzählen sie alle im Hochwassergebiet. Auch Bleis spricht von einer "großen und extrem ausgeprägten Solidarität".

Ein Anruf bei Jens Köpke, ebenfalls Landwirt, in Garz, rund 30 Kilometer weiter nördlich. "Herr Köpke, von Ihnen erzählt man sich ja wahre Heldengeschichten." - "Nein, nein, wir wollen mal nicht übertreiben", antwortet der 42-Jährige. Später erzählt er auf seinem Hof, wie er gemeinsam mit anderen Freiwilligen, Landwirten, Bundeswehrsoldaten gegen das Hochwasser kämpfte – und sie gemeinsam zumindest teilweise gewannen.

In Garz hatten sie vier Tage mehr Zeit, bis das Hochwasser kam. Irgendwann war klar: Es wird richtig eng. Da entschlossen sich die Einwohner, einen Damm aus Sandsäcken zu bauen.

Der Betrieb von Jens Köpke liegt am Ortseingang, hier kamen alle Helfer zusammen. "Das kann sich keiner vorstellen, was hier los war an dem Tag", sagt Köpke. "Keiner war sich zu schade anzupacken." Auf einmal hätten Leute miteinander geredet, die sich zuvor jahrelang nichts zu sagen gehabt hätten. Mittags fingen sie an, abends stand der Deich auf einer Länge von rund einem Kilometer, einen bis zwei Meter hoch.

Wichtig waren die Landwirte, die mit ihren Maschinen den schnellen Deichbau überhaupt erst ermöglichten: Traktoren, Radlader, Teleskoplader, Gabelstapler, Anhänger. Ein Landmaschinenvertrieb mobilisierte seine Kunden, sie halfen an vielen Stellen beim Deichbau. Dass Politiker zum Hochwasserschutz auch Enteignungen von Landwirten nicht ausschließen, kommt hier nicht gut an. "Hochwasserschutz geht nur mit den Landwirten, nicht gegen sie", sagt einer aus der Branche.

Die drei kleinen Ortschaften Garz, Kuhlhausen und Warnau blieben trocken – zumindest die Wohnbereiche. Die Felder von Köpke sind abgesoffen. Rund 90 Prozent seiner 1500 Hektar seien betroffen. "Wir standen vor der Ernte unseres Lebens", sagt Köpke. Immerhin: Die Biogasanlage und die Ställe blieben trocken. Aber auch Köpke sagt: "Für uns wird es sehr kompliziert."

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) forderte nach einem Besuch im Hochwassergebiet eine Sonderlösung für die Landwirte. 500 Euro pro Hektar Vorabzuschuss seien das Mindeste. Bernd Bleis aus Schönhausen ist einer von drei Landwirten, die Soforthilfe aus einer Stiftung des DBV erhielten. Bleis bekam 10.000 Euro. Zwei bis drei Monate könne er überstehen, sagt er, dann müssten die staatlichen Hilfen greifen. Sonst müsse er reagieren: Den Betrieb umstellen, Kühe verkaufen, Angestellte entlassen. Neue Darlehen seien für ihn kaum eine Option. "Kredite haben wir genug laufen, wie jeder Landwirt hier."

Zum Abschied fährt er noch einmal durch den Ort, das Hochwasser geht langsam zurück, überall in den Straßen liegen Sperrmüll und kaputte Möbel. Aufräumen ist angesagt. "Jetzt geht die eigentliche Arbeit für uns erst los", sagt Bleis.

Schäden

"Schnell, nachhaltig, unbürokratisch" - so sollen die Fluthilfen zu den Betroffenen in den Hochwassergebieten kommen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dafür wird ein Acht-Milliarden-Euro-Fonds geschaffen, gemeinsam getragen von Bund und Ländern. Um die Finanzierung stemmen zu können, muss Deutschland neue Schulden machen. Eine wirkliche Alternative gab es nicht, die Schäden durch das Hochwasser sind enorm.

Noch liegt zwar keine Gesamtbilanz vor. Aber schon ein Blick in einzelne Bereiche macht das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Besonders schwer getroffen wurde die Landwirtschaft: Ställe und Felder wurden überflutet, Futtermittel verdorben, Maschinen zerstört. Schäden in Höhe von 400 Millionen Euro haben Bauern bisher gemeldet - mehr als die Hälfte davon aus Bayern und Sachsen-Anhalt. Und dabei wird es wohl nicht bleiben.

Die Europäische Union hat die deutschen Nothilfen für die Landwirte inzwischen genehmigt, sie können mit bis zu 600 Millionen Euro rechnen. Das Geld soll im laufenden und im kommenden Jahr fließen. Nach welchem Schlüssel die Hilfsgelder aus dem Fonds verteilt werden, steht jedoch bisher nicht fest.

Laut Bundesregierung werden die Kosten für den Wiederaufbau zerstörter Bundesinfrastruktur allein auf 1,5 Milliarden Euro taxiert. Auch nicht direkt betroffene Unternehmen spüren die Folgen des Hochwassers - zum Beispiel in der Tourismusbranche. Vor allem im Osten Deutschlands bleiben seit der Flut die Gäste weg. Hotels, Gaststätten, Kultureinrichtungen und kleinen Läden fehlen wichtige Kunden.

Die deutschen Versicherer rechnen mit Kosten von fast zwei Milliarden Euro. Darin enthalten sind alle Schäden an Gebäuden, Hausrat, in Gewerbebetrieben und an Fahrzeugen. Die Schadenshöhe der Versicherungen liegt damit etwa auf dem Niveau der Elbeflut 2002. Damals zählten die Versicherungen 150.000 Schadensfälle in Höhe von zusammen 1,8 Milliarden Euro. Nun wurden bisher rund 180.000 Schadensfälle gemeldet.

"Nach aktuellem Stand gibt es dieses Mal mehr versicherte Schäden, auch weil die Menschen nach der Elbeflut 2002 verstärkt ihre Häuser gegen Überschwemmung versichert haben", sagte Alexander Erdland, Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Inzwischen seien 32 Prozent der Gebäude in Deutschland gegen Naturgefahren versichert, 2002 seien es lediglich 19 Prozent gewesen. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass nach der Flut 2002 manche Hausbewohner keinen Versicherungsschutz mehr bekamen. Zu groß schien den Unternehmern das Risiko.

Kamern

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Der Essenssaal im "Grünen Haus" gleicht nach dem Hochwasser einer Dünenlandschaft - so sehr hat sich das Parkett angehoben

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Stefanie Wischer vor dem "Grünen Haus" in Kamern in Sachsen-Anhalt: Die Freizeitherberge liegt direkt an einem See - und wurde komplett überspült

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Das Wasser geht nur langsam zurück (hier ein Bild vom 24. Juni). Die Linie an der Außenwand des Hauses zeigt, wie hoch das Wasser einmal stand

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Wasser, wo keines hingehört. Die kleine Gemeinde Kamern im Landkreis Stendal hatte keine Chance gegen die Flut

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Viele Möbel sind für die Wischers nicht mehr zu gebrauchen

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Stefanie Wischer will das "Grüne Haus" wieder herrichten. "Es schmerzt zu sehen, was alles kaputt ist", sagt die Erzieherin und Biologin. "Aber hier wegzugehen und alles aufzugeben - das wäre ein noch größerer Schmerz."

Herrmann

Überflutetes Haus im Landkreis Stendal: Gewaltige Wassermassen

Herrmann

Straße bei Klietz: Die Infrastruktur wurde schwer beschädigt

Das Schlimmste, sagt Stefanie Wischer, seien die Tage vor dem Hochwasser gewesen. Als alle wussten, die Flut würde auch ihren Ort erreichen. Nur wann und wie viel Wasser es sein würde - das wussten sie nicht. "Diese Panik hier im Dorf", sagt die 40-Jährige. Sandsäcke wurden aufgeschichtet, Möbel hochgestellt, Wertsachen in Sicherheit gebracht, Tagebücher, Fotoalben, Autos.

Stefanie Wischer und ihr Mann betreiben in Kamern das "Grüne Haus", eine Herberge für Klassenfahrten, Exkursionen, Kirchenfreizeiten. Das Haus liegt direkt am Kamernschen See, einem Altarm der Elbe. In normalen Zeiten ein Idyll, im Juni 2013 ein Krisengebiet. Ohne Chance gegen das Hochwasser.

Kamern liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Fischbeck - dem Ort, an dem der Elbdeich brach und Millionen Liter Wasser ins Hinterland flossen. "Man ist machtlos, man kann nur zugucken", sagt Wischer. Zugucken, wie das eigene Lebenswerk absäuft.

Sie wollte nicht mit ansehen, wie das Wasser immer höher stieg, wie es das Grundstück überflutete, die Umweltwerkstatt, den Essenssaal, die Schlafzimmer. Und auch die Wohnräume der Familie Wischer. Als das Wasser kam, war Stefanie Wischer bei den Schwiegereltern in der Nachbargemeinde. Physisch und psychisch ausgelaugt.

Nun sitzt sie gefasst im Grünen Haus und schaut aus dem Fenster. "Selbstmitleid wäre völlig fehl am Platz", sagt Wischer. Sie lacht viel im Gespräch, obwohl ihre Situation nicht zum Lachen ist. Erst im vergangenen Jahr hatten sie Badezimmer und Schlafräume im Grünen Haus renoviert, dieses Jahr sollte das Dach folgen. Stattdessen mussten sie nun die Fußböden rausreißen, den Schlamm mit dem Kärcher aus dem Flur pusten und jede Menge Möbel wegschmeißen. Das Haus ist inzwischen wieder trocken, draußen stand das Wasser länger.

Der Weg zum Grünen Haus führt über das Nachbargrundstück, wo in einem Schuppen die Wathosen bereitliegen. Am Gartentor sagt Wischer: "Wieder zumachen, sonst kommt das Wasser rein." Da steht ihr die braune Brühe bis zu den Knien. "Man muss auch mal einen Spruch machen, sonst kann man das gar nicht bewältigen."

Überall müffelt es, auf dem Wasser ist stellenweise ein dünner Ölfilm zu sehen. Der Speisesaal gleicht einer Dünenlandschaft, so hoch hat sich das Parkett angehoben. Und das Mückenaufkommen habe schon jetzt ein "gruseliges" Ausmaß angenommen, so Wischer.

"Hier wegzugehen und alles aufzugeben - das wäre ein noch größerer Schmerz"

Zunächst habe sie gar nicht weinen können. Die Emotionen habe sie erst Tage nach der Überflutung zugelassen. Es habe auch Momente der Verzweiflung gegeben, abends, erschöpft nach einem langen Tag im Hochwasser.

"Es schmerzt zu sehen, was alles kaputt ist", sagt die Erzieherin und Biologin. "Aber hier wegzugehen und alles aufzugeben - das wäre ein noch größerer Schmerz."

Die Wischers haben das Haus am See vor zehn Jahren gekauft und Stück für Stück saniert. Nun wollen sie es wieder herrichten. Sie bekommen viel Hilfe von Freunden und auch früheren Gästen. "Bewegend", sagt Wischer. Die Existenz der Familie steht nicht auf dem Spiel. Das Einkommen ist durch die Arbeit von ihrem Ehemann als Maschinenbauingenieur gesichert. Aber wie der Wiederaufbau finanziell zu stemmen ist, steht in den Sternen - trotz der Fluthilfen. Wischer beziffert den Schaden auf mehr als 200.000 Euro. "Und wir zahlen sowieso noch alte Kredite ab."

Sie will trotzdem glauben, dass sie es schaffen. Aber was, wenn sich ein solches Hochwasser wiederholt? "Das macht mir ernsthaft Sorgen", sagt Wischer. Ein zweites Mal könne man so einen Kraftakt kaum leisten. "Irgendwann ist man auch zu alt." Man müsse sich besser auf solche Hochwasser einstellen, sagt Wischer. "Die Elbe muss den Raum bekommen, den sie braucht."

Björn Hengst, Anna Kistner, Birger Menke, Hendrik Ternieden (Texte)
Guido Grigat, Chris Kurt, Hanz Sayami (Grafik/Layout)
Sara Maria Manzo, Thies Schnack, Martin Sümening, Leonie Voss (Videos)
Almut Cieschinger, Mara Küpper (Dokumentation)

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insgesamt 49 Beiträge
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1. Umsiedeln wäre doch sinnvoller
andy220277 05.07.2013
Das sind von Menschen hausgemachte Probleme durch Flussbegradigungen, Deichbau und Einengung des natürlichen Ausbreitungsraumes der Flüsse. Ist es überhaupt sinnvoll, die von der Flut so extrem geschädigten Randgebiete an der Elbe mit Milliarden wieder aufzubauen und in 10 Jahren das gleiche Spiel wieder zu spielen? Wäre es nicht ratsamer, den Flüssen wieder ihren natürlichen Lauf zu lassen und in "sichereres" Gebiet zu ziehen? Der Mensch muss auch einmal einsehen, dass er nicht immer Herr über die Natur und deren Gewalten ist!
2. vor der Renovierung muss Hochwasserschutz her
MütterchenMüh 05.07.2013
Zitat von sysopDPAGanze Landstriche unter Wasser, Dörfer überflutet, Häuser zerstört: Das Hochwasser hat vor allem an Elbe und Donau enormen Schaden angerichtet. Viele Menschen haben fast alles verloren - nur ihre Zuversicht nicht. Ein multimediales Spezial zu den Folgen der Rekordflut. http://www.spiegel.de/panorama/rekordhochwasser-in-deutschland-leben-nach-der-flut-a-909187.html
So bedrückend die Einzelschicksale sind, ich hoffe, dass es in den schlimmsten Gebieten erst einen vernünftigen ausreichenden Hochwasserschutz gibt, bzw. erst geschaffen wird, bevor man die Häuser wieder instand setzt, um diese dann in ein paar Jahren wieder instand setzen zu müssen.
3. Derweil unsere gedrukten Hilfsgelder in....
hesse 05.07.2013
Zitat von sysopDPAGanze Landstriche unter Wasser, Dörfer überflutet, Häuser zerstört: Das Hochwasser hat vor allem an Elbe und Donau enormen Schaden angerichtet. Viele Menschen haben fast alles verloren - nur ihre Zuversicht nicht. Ein multimediales Spezial zu den Folgen der Rekordflut. http://www.spiegel.de/panorama/rekordhochwasser-in-deutschland-leben-nach-der-flut-a-909187.html
....Südeuropa verplempert werden. Die gute Nachricht: Die AfD wurde gestern zur BT-Wahl zugelassen.
4. Bitte schön!
Byrus 05.07.2013
Zitat von sysopDPAGanze Landstriche unter Wasser, Dörfer überflutet, Häuser zerstört: Das Hochwasser hat vor allem an Elbe und Donau enormen Schaden angerichtet. Viele Menschen haben fast alles verloren - nur ihre Zuversicht nicht. Ein multimediales Spezial zu den Folgen der Rekordflut. http://www.spiegel.de/panorama/rekordhochwasser-in-deutschland-leben-nach-der-flut-a-909187.html
Bitte schön, dann sauft ihr eben das nächste mal wieder ab!
5. Überflutungsauen....
hesse 05.07.2013
Zitat von ByrusBitte schön, dann sauft ihr eben das nächste mal wieder ab!
....sind zum überfluten da und können daher nicht anders genutzt werden. Wo nicht mehr verfügbar, muß rückentwickelt werden.
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