Nach Rhein-Freigabe Schiff fährt bei Köln gegen Brücke

Tagelang war der Rhein bei Köln wegen hoher Pegelstände für die Schifffahrt gesperrt. Kurz nachdem die Schiffe wieder fahren durften, kam es zu einem Unfall.


Kurz nach der Freigabe des Rheins für die Schifffahrt bei Köln hat sich dort ein Unfall ereignet. Ein Schiff prallte gegen die Südbrücke, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Wie es dazu kommen konnte, ist noch unklar. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Den Angaben zufolge war ein Binnenschiff mit seiner hochstehenden Laderampe gegen ein Fahrgestell für Wartungswagen an der Unterseite der Bahnbrücke gestoßen. Erst kurz zuvor war der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wegen Hochwassers wieder für die Schifffahrt freigegeben worden, weil der Pegelstand auf weniger als 8,30 Metergesunken war.

Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Die Rheinquerung für Züge musste nach Angaben der Deutschen Bahn jedoch für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Nachdem ein Sachverständiger keine Schäden an der Brücke festgestellt habe, sei sie wieder freigegeben worden. Sie werde für Güterzüge genutzt. Entsprechend habe die Sperrung nicht den Personenverkehr betroffen.

fok/dpa



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