Installation in Rio Guck mal, wer da träumt

Vorne Sand, hinten der Zuckerhut und dazwischen ein riesiger Mädchenkopf: Rio de Janeiro hat derzeit noch einen Hingucker mehr zu bieten. Am Strand der Metropole ragt eine zwölf Meter große Skulptur aus dem Wasser. Ein Künstler hat sie aufgestellt - sie soll eine Lücke füllen.

DPA

Rio de Janeiro - Der riesige Kopf eines jungen Mädchens mit geschlossenen Augen ist aus dem Wasser in der Bucht vor Rio de Janeiro aufgetaucht. Die weiße Skulptur des Spaniers Jaume Plensa ist bis Mitte November am Strand zu sehen, im Hintergrund der berühmte Zuckerhut.

Das zwölf Meter hohe Kunstwerk aus Harz und Marmorpulver "Olhar em meus sonhos" (Der Blick in meine Träume) ist den Bürgern der brasilianischen Millionenstadt gewidmet. Künstler Plensa will mit der Darstellung des Kopfes eines 14-jährigen Mädchens nach eigenen Angaben die Menschen zum Träumen bringen.

"Die Augen des jungen Mädchens, das Awilda heißt, sind geschlossen. Es ist eine Hommage an die Bewohner von Rio. Sie haben eine wunderbare Beziehung zur Natur, aber es fehlt ihnen an Kunst im öffentlichen Raum", sagte Plensa.

Plensa, der in Barcelona wohnt, ist für seine Installationen von riesigen Köpfen an öffentlichen Plätzen bekannt. 2011 errichtete er die Skulptur "Echo" im Madison Square Park von New York, im kleinen britischen Ort St. Helens in der Nähe von Liverpool realisierte Plensa 2009 sein Werk "Dream".

ulz/AFP



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