Rodman und Kim Jong Un: "Du hast einen Freund fürs Leben"

AP/DPA

Gemeinsam mit Basketballern der Showtruppe Harlem Globetrotters ist Dennis Rodman in Nordkorea zu Besuch. Bei einem Spiel soll er nun sogar Machthaber Kim Jong Un getroffen haben. Die beiden verstanden sich offenbar blendend.

Seoul - Der Besuch des früheren US-Basketballstars Dennis Rodman in Nordkorea verläuft offenbar nach Plan - zumindest für den 51-Jährigen. Nun soll er sich sogar in Pjöngjang mit Machthaber Kim Jong Un getroffen haben. Das berichten die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua sowie ein Sprecher der Reisegruppe.

Der Basketballer war am Dienstag zusammen mit drei Mitgliedern der Showmannschaft Harlem Globetrotters und einem Fernsehteam des Senders Vice in Nordkorea gelandet. Dem Vice-Sprecher zufolge begegneten sich Kim und Rodman bei einem Basketball-Schaukampf in der Hauptstadt des kommunistischen Regimes. Demnach sagte Rodman vor Tausenden Zuschauern zu Kim: "Du hast einen Freund fürs Leben."

Vice dreht mit Rodman für eine neue TV-Show, die im April anlaufen soll. Kim Jong Un gilt als großer Basketballfan, der Sport ist in Nordkorea sehr populär. Rodman gilt als einer der besten Verteidiger in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga NBA. Mit den Detroit Pistons und den Chigaco Bulls gewann er insgesamt fünf Meisterschaften. Fast noch bekannter ist Rodman jedoch für sein extravagantes Auftreten außerhalb des Spielfelds.

Auch auf seiner Nordkorea-Reise trat er gleich ins Fettnäpfchen. "Vielleicht sehe ich hier ja diesen -Gangnam Style-Typen", hatte er auf Twitter geschrieben. Gemeint war der südkoreanische Rapper Psy, der mit seinem Lied "Gangnam Style" weltberühmt wurde. Pikiert antwortete der Musiker ebenfalls auf Twitter: "An Dennis Rodman, ich komme aus dem SÜDEN, Mann!"

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Dennis Rodman: "The Worm" in Nordkorea
Der Besuch von Rodman findet in einer politisch angespannten Lage statt. Nordkorea hatte zuletzt mit Atomtests Verärgerung und Besorgnis in der westlichen Welt ausgelöst - für Rodman offenbar kein Problem. "Ich bin kein Politiker. Kim Jong Un und die nordkoreanischen Menschen sind Basketballfans. Ich liebe jeden. Ende der Geschichte", sagte der frühere Profisportler.

hut/AP/dpa

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