Fremdenfeindlicher Übergriff in Rostock Mann schubst Syrerin mit Baby in Teich

Eine fünfköpfige Gruppe beschimpft eine Syrerin und ihre zwei Töchter. Anschließend schubst einer der Männer sie mitsamt ihrem sechsmonatigen Enkelkind in einen Teich. Die Polizei sucht nach Zeugen.


Bei einem fremdenfeindlichen Übergriff ist in Rostock eine Syrerin mit einem Baby in einen Teich geschubst worden. Die 48-Jährige und ihr sechs Monate alter Enkelsohn blieben unverletzt, lediglich die Kleidung wurde durchnässt und ein Handy beschädigt. Das teilte die Polizei am Samstagabend mit.

Zuvor waren die Frau und ihre beiden 27- und 18-jährigen Töchter demnach im Stadtteil Toitenwinkel aus einer fünfköpfigen Gruppe heraus ausländerfeindlich beschimpft und beleidigt worden. Auch verfassungsfeindliche Parolen sollen gerufen worden sein.

Von einem etwa 30-jährigen, alkoholisierten Mann wurde sie dann gestoßen. Sie verlor das Gleichgewicht und trat in einen etwa 40 Zentimeter tiefen Teich. Die Gruppe verließ daraufhin den Ort. Die Polizei ruft nun Zeugen auf, sich mit möglichen Hinweisen unter der Telefonnummer 0381 - 6588224 zu melden.

kry/dpa

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