Rückkehr in Fukushima-Sperrgebiet Ein Stück Heimat in der Plastiktüte

Zum ersten Mal seit der Sperrung der Evakuierungszone in Fukushima dürfen Anwohner kurzzeitig ins Sperrgebiet zurückkehren. Unter strengen Auflagen holen sie persönliche Gegenstände aus den Häusern. Ihre alte Heimat scheint verloren - und eine neue ist nicht in Sicht.

AFP/ Jiji Press

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Hamburg - Eine Plastiktüte von 70 mal 70 Zentimetern, mehr durfte er nicht mitnehmen. Was passt in eine Tüte dieser Größe? Schmuck, Fotos, Bankunterlagen, vielleicht noch ein Laptop oder ein paar Bücher. Zum ersten Mal seit zwei Monaten konnte Sanai Chugun sein Haus in der Sperrzone um das AKW Fukushima wieder betreten. Sommerklamotten und seinen Rasierer habe er in die Tüte gesteckt, erzählte er hinterher der japanischen Zeitung "Asahi Shimbun".

Zwei Stunden durfte er bleiben, dann musste er zurück in einen der fünf Busse und seine Heimat wieder verlassen. "Zu Hause ist es doch am schönsten", sagte Sanai Chugun.

Der 84-Jährige stammt aus Kawauchi, einem Ort rund 15 Kilometer westlich der Atomruine Fukushima. Er gehört zu den ersten 92 Anwohnern, die am Dienstag kurzzeitig in die Sperrzone zurückkehren durften. Es war ein Testlauf, alles ging gut, die Strahlenwerte waren niedrig. Am Donnerstag soll die nächste Gruppe folgen. Bis Ende Mai, so hofft die Regierung, können dann rund 27.000 Menschen kurz in ihre Häuser gehen, um Wertsachen und persönliche Gegenstände herauszuholen. Eine Aktion, die bereits vor Wochen angekündigt wurde - und einem strengen Prozedere unterliegt.

In ihren Notunterkünften üben die Betroffenen, wie sie sich während des Aufenthalts im Evakuierungsgebiet zu verhalten haben. Sie werden mit Schutzanzug, Mundschutz und Handschuhen ausgerüstet, tragen Strahlenmess- und Funkgeräte. Zudem müssen sie unterschreiben, dass sie die Sperrzone auf eigene Verantwortung betreten.

Wenn sie in der Evakuierungszone sind, darf nichts eingesammelt werden, was die Schutzkleidung beschädigen könnte. Haustiere und Lebensmittel müssen zurückgelassen werden. Nach der Rückkehr aus der Sperrzone werden die Betroffenen auf radioaktive Strahlen untersucht.

Seit dem 21. April ist die 20-Kilometer-Evakuierungszone komplett abgeriegelt. Zuvor waren immer wieder Anwohner auf eigene Faust in das Sperrgebiet eingedrungen. Mit der straff organisierten Rückkehr will die Regierung den Menschen nun kurzzeitig zumindest ein kleines Stück Heimat wiedergeben. Und nach Wochen der Entbehrung können auch kleine Dinge große Freude bereiten: Eine 66-Jährige aus Kawauchi nahm ihre halbfertige Steppdecke mit. "Daran arbeite ich seit vergangenen Oktober", sagte sie, "endlich kann ich sie fertig machen, wie schön."

Zu wenig provisorische Wohnungen

Die meisten Menschen waren aus einer Notunterkunft in Koriyama nach Kawauchi gekommen. Laut dem Fernsehsender FFN war die Stimmung so gelöst wie noch nie seit der Katastrophe vom 11. März. Dabei wussten viele Betroffene nicht einmal, wie sie die zwei Stunden in ihren alten Häusern nutzen sollen. Während manche einen Großteil der Zeit nach persönlichen Gegenständen stöberten, hatten Sanai Chugun und sein Sohn schon nach einer halben Stunde das Nötigste gepackt. Laut dem Bericht von "Asahi" begannen sie anschließend, die Auffahrt vor dem Haus aufzuräumen.

Ihre alte Heimat haben die Menschen aus der Evakuierungszone verloren - dieses Schicksal teilen sie mit den Überlebenden aus den Tsunami-Gebieten. Noch immer leben Tausende Japaner in Notunterkünften, der Bau von provisorischen Unterkünften ist eine immense Herausforderung für die Regierung. In den drei hauptsächlich betroffenen Präfekturen Iwate, Miyagi und Fukushima sind insgesamt 68.000 neue Wohnungen geplant. Doch nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo ist davon bisher gerade einmal ein Zehntel fertig.

Eines der größten Hindernisse: In den zerstörten Gebieten finden sich nur schwer sichere Grundstücke. Schutt und Trümmer verhindern vielerorts den Wiederaufbau. So übersteigt die massive Nachfrage das Angebot an provisorischen Wohnungen um ein Vielfaches. Laut der Tageszeitung "Mainichi" bleibt den Kommunen oftmals nichts anderes übrig, als per Los über die Vergabe zu entscheiden. In der Stadt Rikuzentakata wurden in der vergangenen Woche rund 290 Wohnungen zugeteilt, alte Menschen bekamen Vorrang, dann entschied der Zufall. Etwa 3300 Bewerber hatten das Nachsehen.

Die Urne seiner verstorbenen Frau lässt er zurück

Laut dem Fernsehsender NHK haben in manchen Gebieten die Betroffenen ihr Schicksal selbst in die Hand genommen: Sie suchen eigenständig nach geeigneten Gebieten für den Neubau und fragen bei Grundstücksbesitzern um eine Bauerlaubnis. In mehr als 140 Fällen habe diese Art der Eigeninitiative bereits Erfolg gehabt, berichtet NHK.

Für die Menschen aus dem atomaren Sperrgebiet ist unklar, ob sie jemals wieder in ihren alten Häusern leben können. Sanai Chugun und sein Sohn waren nach dem Evakuierungsbefehl zunächst bei Verwandten untergekommen, momentan leben sie bei Freunden in Iwaki, rund 50 Kilometer südlich des AKW Fukushima.

Die Evakuierung sei langfristig angelegt, hatte Premier Naoto Kan gesagt. Doch Sanai Chugun will die Hoffnung auf eine Rückkehr nicht aufgeben. Und so packte er bei der kurzen Expedition in die Heimat nicht alle persönlichen Gegenstände ein. Als er sich mit der Plastiktüte von 70 mal 70 Zentimetern auf den Rückweg machte, ließ er laut "Asahi" das Foto und das Ahnentäfelchen seiner verstorbenen Frau im Haus zurück. "Wir kommen bald wieder", sagte Sanai Chugun.

Mitarbeit: Rosa Vollmer

insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
karlgutknecht 12.05.2011
1. 16 Millionen Flüchtlinge ohne Heimat u. Plastiktüte!
Liebe SPIEGEL Redaktion, laut UNO Flüchtlingshilfe sind derzeit rund 16.000.000 (16 Millionen) Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg, und Menschenrechtsverletzungen. Sicherlich ist die Situation in Japan für die Betroffenen nicht einfach, allerdings sind die durch das Unglück in Japan aus ihrer angestammten Umgebung vertriebenen Menschen in einer ungleich besseren Situation. Sie haben ausreichend Nahrung, medizinische und psychologische Betreuung und auch die Wohnraumsituation wird in absehbarer Zukunft gelöst werden, ferner erhalten sie eine finanzielle (wenn vielleicht auch nicht ausreichend) Entschädigung. Die Menschen auf Haiti, wo durch eine ähnliche Naturkatastrophe rund 300.000 Todesopfer zu beklagen waren, leben dagegen immer noch unter erbärmlichen Umständen, außerhalb des Interesses der Weltöffentlichkeit. Wenn ich die beiden Situationen vergleiche, muss ich zynisch anmerken, dass es wohl für die Menschen auf Haiti besser gewesen wäre, wenn sich auf der Insel auch ein AKW befunden hätte. So wären diese Menschen nicht so schnell aus dem Focus der Medien verschwunden. Persönlich finde ich es sehr schade, wenn ein Nachrichtenmagazin wie der SPIEGEL, nicht mehr in der Lage ist, zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückzufinden, sondern den Vorfall um den AKW-Unfall in Japan, immer und immer wieder als das schrecklichstes Ereignis darstellt, was Menschen je passieren kann und sich so, für eine bestimmte politische Interessegruppe instrumentalisieren lässt. Schade, zu Zeiten von Rudolf Augstein, wäre eine so einseitige Berichterstattung wohl nicht möglich gewesen.
ichse-michse 12.05.2011
2. Warum?
Zitat von karlgutknechtLiebe SPIEGEL Redaktion, laut UNO Flüchtlingshilfe sind derzeit rund 16.000.000 (16 Millionen) Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg, und Menschenrechtsverletzungen. Sicherlich ist die Situation in Japan für die Betroffenen nicht einfach, allerdings sind die durch das Unglück in Japan aus ihrer angestammten Umgebung vertriebenen Menschen in einer ungleich besseren Situation. Sie haben ausreichend Nahrung, medizinische und psychologische Betreuung und auch die Wohnraumsituation wird in absehbarer Zukunft gelöst werden, ferner erhalten sie eine finanzielle (wenn vielleicht auch nicht ausreichend) Entschädigung. Die Menschen auf Haiti, wo durch eine ähnliche Naturkatastrophe rund 300.000 Todesopfer zu beklagen waren, leben dagegen immer noch unter erbärmlichen Umständen, außerhalb des Interesses der Weltöffentlichkeit. Wenn ich die beiden Situationen vergleiche, muss ich zynisch anmerken, dass es wohl für die Menschen auf Haiti besser gewesen wäre, wenn sich auf der Insel auch ein AKW befunden hätte. So wären diese Menschen nicht so schnell aus dem Focus der Medien verschwunden. Persönlich finde ich es sehr schade, wenn ein Nachrichtenmagazin wie der SPIEGEL, nicht mehr in der Lage ist, zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückzufinden, sondern den Vorfall um den AKW-Unfall in Japan, immer und immer wieder als das schrecklichstes Ereignis darstellt, was Menschen je passieren kann und sich so, für eine bestimmte politische Interessegruppe instrumentalisieren lässt. Schade, zu Zeiten von Rudolf Augstein, wäre eine so einseitige Berichterstattung wohl nicht möglich gewesen.
Warum sollte SPON unter der Rubrik "Nachrichten - Panorama - Katastrophe in Japan" über das Haiti-Beben berichten? Zu Haiti gibt es einen eigenen Nachrichten-Strang, zuletzt hier: http://www.spiegel.de/thema/erdbeben_in_haiti_2010/ Da sind Sie nicht mal im zugehörigen Blog aktiv, motzen hier aber rum wegen einseitiger Berichterstattung? Wer betreibt hier Instrumentalisierung? Oder läßt einfach der > grüßen?
utada 13.05.2011
3. Bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen!
Zitat von karlgutknechtLiebe SPIEGEL Redaktion, laut UNO Flüchtlingshilfe sind derzeit rund 16.000.000 (16 Millionen) Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg, und Menschenrechtsverletzungen. Sicherlich ist die Situation in Japan für die Betroffenen nicht einfach, allerdings sind die durch das Unglück in Japan aus ihrer angestammten Umgebung vertriebenen Menschen in einer ungleich besseren Situation. Sie haben ausreichend Nahrung, medizinische und psychologische Betreuung und auch die Wohnraumsituation wird in absehbarer Zukunft gelöst werden, ferner erhalten sie eine finanzielle (wenn vielleicht auch nicht ausreichend) Entschädigung. Die Menschen auf Haiti, wo durch eine ähnliche Naturkatastrophe rund 300.000 Todesopfer zu beklagen waren, leben dagegen immer noch unter erbärmlichen Umständen, außerhalb des Interesses der Weltöffentlichkeit. Wenn ich die beiden Situationen vergleiche, muss ich zynisch anmerken, dass es wohl für die Menschen auf Haiti besser gewesen wäre, wenn sich auf der Insel auch ein AKW befunden hätte. So wären diese Menschen nicht so schnell aus dem Focus der Medien verschwunden. Persönlich finde ich es sehr schade, wenn ein Nachrichtenmagazin wie der SPIEGEL, nicht mehr in der Lage ist, zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückzufinden, sondern den Vorfall um den AKW-Unfall in Japan, immer und immer wieder als das schrecklichstes Ereignis darstellt, was Menschen je passieren kann und sich so, für eine bestimmte politische Interessegruppe instrumentalisieren lässt. Schade, zu Zeiten von Rudolf Augstein, wäre eine so einseitige Berichterstattung wohl nicht möglich gewesen.
Die Menschen in Japan leben ja auch in einem reichen Industrieland, was Ihren Vergleichsversuch zusätzlich zu den oben aufgeführten Argumenten (Naturskatastrophe vs. vom Menschen verschuldete Kriege etc.) noch unmöglicher macht. Ansonsten bitte nochmal: nicht vergleichen, was nicht vergleichbar ist! Woher wollen Sie das wissen? Nahrung gibt es mittlerweile in den Sammellagern höchstwahrscheinlich schon ausreichend, das war aber in den ersten Tagen-Wochen nach Tsunami u. Beben nicht so. Es sind z.B. mindestens 24 Leute in den Sammellagern gestorben, was auch was mit mangelnder Versorgung (sei es Nahrung, Medizin, Heizung oder Wasser) zu tun hat! Medizinische Versorgung auch, aber bei pyschologischer Betreuung habe ich so meine Zweifel. Eine Frage, die eigentlich nicht zum Thema gehört: was tun Sie denn so für die Menschen/Überlebenden in Haiti? Ansonsten hat das Erdbeben in Haiti, wie der Mitforist schon anmerkte einen eigenen Thread, in dessen Forum Sie sich aber offensichtlich nicht geäußert haben. Also bitte beim Thema bleiben!!! Ihr Anmerkung ist nicht zynisch, sondern schlicht geschmacklos, denn dann würde es langfristig in Haiti nicht 300.000, sondern mindestens doppelt so viele Tote geben, plus die dauerhafte Unbewohnbarkeit einer ganzen Region/ Insel etc. pp. Die Überlebenden der dreifachen Katastrophe in Japan sind schon wenige Wochen nach dem 11. März aus dem Fokus der Medien verschwunden!!! Die einzigen, die gelegentlich in den Medien vorkommen, sind die Fukushima-evacuees - weil in den hiesigen Medien ungefähr zu 80% nur über Fukushima berichtet wird und nur zu 20% über die eigentliche Katastrophe!!!
utada 13.05.2011
4. Bitte nicht Äpfel und Birnen vergleichen!
Zitat von karlgutknechtLiebe SPIEGEL Redaktion, laut UNO Flüchtlingshilfe sind derzeit rund 16.000.000 (16 Millionen) Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, gewaltsamen Konflikten, Krieg, und Menschenrechtsverletzungen. Sicherlich ist die Situation in Japan für die Betroffenen nicht einfach, allerdings sind die durch das Unglück in Japan aus ihrer angestammten Umgebung vertriebenen Menschen in einer ungleich besseren Situation. Sie haben ausreichend Nahrung, medizinische und psychologische Betreuung und auch die Wohnraumsituation wird in absehbarer Zukunft gelöst werden, ferner erhalten sie eine finanzielle (wenn vielleicht auch nicht ausreichend) Entschädigung. Die Menschen auf Haiti, wo durch eine ähnliche Naturkatastrophe rund 300.000 Todesopfer zu beklagen waren, leben dagegen immer noch unter erbärmlichen Umständen, außerhalb des Interesses der Weltöffentlichkeit. Wenn ich die beiden Situationen vergleiche, muss ich zynisch anmerken, dass es wohl für die Menschen auf Haiti besser gewesen wäre, wenn sich auf der Insel auch ein AKW befunden hätte. So wären diese Menschen nicht so schnell aus dem Focus der Medien verschwunden. Persönlich finde ich es sehr schade, wenn ein Nachrichtenmagazin wie der SPIEGEL, nicht mehr in der Lage ist, zu einer ausgewogenen Berichterstattung zurückzufinden, sondern den Vorfall um den AKW-Unfall in Japan, immer und immer wieder als das schrecklichstes Ereignis darstellt, was Menschen je passieren kann und sich so, für eine bestimmte politische Interessegruppe instrumentalisieren lässt. Schade, zu Zeiten von Rudolf Augstein, wäre eine so einseitige Berichterstattung wohl nicht möglich gewesen.
Lieber Karlgutknecht, Kriege, Konflikte .....[/QUOTE] Die Menschen in Japan leben ja auch in einem reichen Industrieland, was Ihren Vergleichsversuch zusätzlich zu den oben aufgeführten Argumenten (Naturskatastrophe vs. vom Menschen verschuldete Kriege etc.) noch unmöglicher macht. Ansonsten bitte nochmal: nicht vergleichen, was nicht vergleichbar ist! Woher wollen Sie das wissen? Nahrung gibt es mittlerweile in den Sammellagern höchstwahrscheinlich schon ausreichend, das war aber in den ersten Tagen-Wochen nach Tsunami u. Beben nicht so. Es sind z.B. mindestens 24 Leute in den Sammellagern gestorben, was auch was mit mangelnder Versorgung (sei es Nahrung, Medizin, Heizung oder Wasser) zu tun hat! Medizinische Versorgung auch, aber bei pyschologischer Betreuung habe ich so meine Zweifel. Eine Frage, die eigentlich nicht zum Thema gehört: was tun Sie denn so für die Menschen/Überlebenden in Haiti? Ansonsten hat das Erdbeben in Haiti, wie der Mitforist schon anmerkte einen eigenen Thread, in dessen Forum Sie sich aber offensichtlich nicht geäußert haben. Also bitte beim Thema bleiben!!! Ihr Anmerkung ist nicht zynisch, sondern schlicht geschmacklos, denn dann würde es langfristig in Haiti nicht 300.000, sondern mindestens doppelt so viele Tote geben, plus die dauerhafte Unbewohnbarkeit einer ganzen Region/ Insel etc. pp. Die Überlebenden der dreifachen Katastrophe in Japan sind schon wenige Wochen nach dem 11. März aus dem Fokus der Medien verschwunden!!! Die einzigen, die gelegentlich in den Medien vorkommen, sind die Fukushima-evacuees - weil in den hiesigen Medien ungefähr zu 80% nur über Fukushima berichtet wird und nur zu 20% über die eigentliche Katastrophe!!!
utada 13.05.2011
5. Kleiner Fehler...
Von wegen Kriege, Konflikte und Menschenrechtsverletzungen: das sind VOM MENSCHEN GEMACHTE KATASTROPHEN, während es sich bei der Katastrophe in Japan um eine NATURKATASTROPHE handelt, die dann die Probleme in Fukushima ausgelöst haben. Das sollte man nicht vergessen! Von daher lassen sich Katastrophen, an denen ein Diktator oder eine Gruppe von Menschen schuld ist, nicht mit Naturkatastrophen vergleichen. Daher auch mein Hinweis mit den Äpfeln und den Birnen.
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