Bottrop und Oberhausen Leichtes Erdbeben erschüttert Ruhrgebiet

Im Ruhrgebiet ist es zu einem leichten Erdbeben gekommen. Das Epizentrum lag bei Bottrop.


Klirrende Gläser, zitternde Möbel: Leichte Erdbeben haben das Ruhrgebiet und Belgien erfasst. Nach Angaben des Geologischen Dienstes Nordrhein-Westfalen hatte das Beben eine Stärke von 2,7. Demnach lag das Epizentrum bei Bottrop-Kirchhellen.

Auch Anwohner in Oberhausen spürten Erschütterungen. Über Gebäudeschäden gab es zunächst keine Meldungen. Wegen der geringen Tiefe des Bebens ging der Geologische Dienst davon aus, dass der Bergbau die Erschütterungen ausgelöst hat.

An der belgisch-niederländischen Grenze registrierte die belgische Erdbebenwarte gegen 0.45 Uhr in der Nacht zum Samstag ein Beben der Stärke 3,1. Der Erdbebenherd lag demnach in einer Tiefe von 15 Kilometern unter der Gemeinde Kinrooi.

Die Erdbebenwarte forderte auf ihrer Webseite Bürger auf zu berichten, wie sie das Beben erlebt haben. Über Twitter berichteten mehrere Zeugen, die Erschütterung gespürt zu haben. Meldungen über Folgen oder Schäden gab es nicht.

jpz/dpa

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