Russland Mindestens sieben Tote bei Gasexplosion

Bei einer schweren Gasexplosion in der russischen Stadt Jaroslawl sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Offenbar hatte ein Leck in einer Leitung zum Einsturz des Mehrfamilienhauses geführt.

Unglücksort in Russland: Mindestens sieben Tote
AFP/ Russias Emergency Agency

Unglücksort in Russland: Mindestens sieben Tote


Bei einer schweren Gasexplosion in einem Wohnkomplex in Russland sind mindestens sieben Menschen getötet und neun weitere verletzt worden. Unter den Toten waren auch zwei Kinder, wie Behördenvertreter sagten.

Das fünfstöckige Gebäude in der Stadt Jaroslawl nördlich von Moskau sei teilweise eingestürzt, teilte das regionale Katastrophenschutzministerium mit. Mehr als 130 Bewohner mussten in Notunterkünfte umziehen.

Fünf Wohnungen seien völlig zerstört worden, erklärte das Ministerium. Bei den getöteten Kindern handele es sich um einen Teenager und ein fünf Jahre altes Kind. Drei Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

Nach einer Sicherheitsüberprüfung des noch stehenden Teils des Gebäudes werde entschieden, ob die Bewohner persönliche Dinge aus Nachbarwohnungen holen dürften, sagte der Gouverneur der Region, Sergej Jastrebow.

Die Lage um Unglücksort war zunächst unübersichtlich: Es sei nicht auszuschließen, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befänden, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti die örtliche Regierung.

Nach ersten Ermittlungen war in einer Wohnung im zweiten Stock Gas aus einer defekten Leitung ausgetreten, wie die Agentur Tass meldete.

gam/AFP/dpa

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