Sibirien: Mit Dynamit beladener Hubschrauber abgestürzt

Beim Absturz eines Helikopters über Sibirien sind vermutlich alle neun Insassen ums Leben gekommen. Der Hubschrauber hatte fast zwei Tonnen Dynamit an Bord. Der Sprengstoff sollte zur Hochwasserbekämpfung eingesetzt werden.

Moskau - Über der südsibirischen Region Irkutsk ist ein russischer Hubschrauber mit neun Menschen an Bord abgestürzt. Vermutlich kamen alle Insassen bei dem Unglück ums Leben. Suchtrupps hätten Leichen und Wrackteile am Unglücksort in einem schwer zugänglichen Gebiet unweit der Ortschaft Preobrajenka gefunden, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.

Die Maschine vom Typ Mi-8 habe fast zwei Tonnen Dynamit transportiert, um an einem Fluss riesige Eisplatten zu sprengen und somit Hochwasser zu verhindern. Mehrere ranghohe Beamte hätten das aus der Luft begutachten wollen, teilte der regionale Zivilschutz mit.

Ein Vertreter der russischen Sicherheitsdienste sagte der Nachrichtenagentur Itar-Tass, an Bord seien neben drei Besatzungsmitgliedern auch vier Vertreter des Katastrophenschutzministeriums von Irkutsk gewesen, darunter dessen amtierender Chef Stanislaw Omeljantschik. Demnach verschwand der Hubschrauber gegen Mittag von den Radarschirmen. Die Unglücksursache ist bislang unklar.

wit/AFP/dpa

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