Magdeburg - Im Kaliwerk Zielitz in Sachsen-Anhalt ist ein Bergmann in etwa tausend Metern Tiefe ums Leben gekommen. Er wurde am Samstagabend von einer schweren Steinplatte erschlagen, die sich aus noch ungeklärter Ursache gelöst hatte.
Nach dem Tod des 48-Jährigen übernahm die Staatsanwaltschaft Magdeburg den Fall. "Wir haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und verschiedene Gutachter beauftragt", sagte eine Sprecherin. Das Kaliwerk in Zielitz ist eines der größten der Welt.
Der Mann war nach Polizeiangaben allein an seinem Arbeitsplatz in der Tiefe, als ihn die Steinplatte erschlug. Ein Kollege fand den Verunglückten. Ein Notarzt habe nur noch den Tod des 48-jährigen Arbeiters feststellen können, hieß es.
Bereits im vergangenen März war im Werk ein Bergmann ums Leben gekommen. Der 42-Jährige war in 700 Metern Tiefe von herabstürzenden Steinen erschlagen worden. Ein weiterer Bergmann wurde verletzt.
ulz/dpa
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