Schlammlawinen: Dutzende Tote nach Erdrutschen in Kolumbien

Bei Erdrutschen im Westen Kolumbiens sind mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen. Eine Schlammlawine hatte mehrere Häuser unter sich begraben. Rettungskräfte suchen in den Geröllmassen nach Überlebenden. 

Erdrutsch in Manizales: Rettungskräfte suchen in den Geröllmassen nach Überlebenden Zur Großansicht
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Erdrutsch in Manizales: Rettungskräfte suchen in den Geröllmassen nach Überlebenden

Bogotá - Die Zahl der Toten nach einem schweren Erdrutsch im Nordwesten Kolumbiens ist auf mindestens 29 gestiegen. Das teilte Präsident Juan Manuel Santos mit. Rettungskräfte suchten in mehr als 14 unter Geröllmassen begrabenen Häusern der Stadt Manizales weiter nach Opfern. Ein Einsatzleiter des Roten Kreuzes sagte, es gebe "immer noch eine Chance, Überlebende zu finden".

Manizales liegt im Staat Caldas, 165 Kilometer nordwestlich von Bogotá. Der Erdrutsch wurde von heftigem Regen ausgelöst. Die Feuerwehr rief die Anwohner zur Vorsicht auf, da der Boden unbeständig sei.

Bei Calarca, ebenfalls im Westen Kolumbiens, starben am Wochenende drei Menschen, als eine Schlammlawine ihr Haus unter sich begrub. Seit Beginn der Regenzeit Mitte September sind in Kolumbien mehr als 40 Menschen bei Unwettern ums Leben gekommen.

wit/dapd/AFP

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