Suche nach Vermissten ausgeweitet Schlammlawinen töten 17 Menschen in Kalifornien

Mindestens 17 Menschen sind bei Schlammlawinen in Kalifornien gestorben. Hunderte Einsatzkräfte suchen in den Trümmern nach Vermissten.

MATT UDKOW/ SANTA BARBARA COUNTY FIRE/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Bei mehreren Schlammlawinen in Kalifornien sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Drei Menschen seien aus den Wasser- und Geröllmassen gerettet worden, zwei weitere Opfer konnten nur tot geborgen werden, teilte der Sheriff des Bezirks Santa Barbara, Bill Brown, mit.

Knapp ein Dutzend Menschen werden noch vermisst. Mehr als 500 Helfer sind laut den Behörden in den überfluteten Gebieten im Einsatz. Sie bahnen sich ihren Weg durch Matsch und Trümmer, vor allem in Montecito, einer Ortschaft 150 Kilometer nordwestlich von Los Angeles. Dort waren auch die meisten Toten gefunden worden. Es werde nun deutlich, sagte Brown, "dass das ein langer und schwieriger Weg für uns und unsere Gemeinde wird".

Montagnacht waren heftige Regenschauer über der Region im Süden des US-Bundesstaats niedergegangen. Dort hatten bis zur vergangenen Woche noch großflächige Wald- und Buschbrände gewütet. Die Wassermassen weichten die von den Flammen teils kahlgefressene Erde auf, was zu zahlreichen Erdrutschen führte.

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Schlammlawinen in Kalifornien: Suche im Matsch

Geröll- und Schlammmassen durchbrachen Zäune und schoben sich in Gärten und Häuser. Rund 100 Gebäude seien zerstört und viele mehr beschädigt worden, berichtete die "Los Angeles Times". Mehr als 300 Menschen, die von den Fluten eingeschlossen waren, mussten teilweise aus der Luft aus ihren Häusern gerettet werden.

jpz/dpa/AP

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