Leck in Whisky-Fabrik: Zu viel Scotch im Wasser

Auf einmal roch das Abwasser nach Scotch: In einer Spirituosen-Fabrik in Schottland ist eine große Menge Whisky ausgelaufen. Welch eine Verschwendung, jammern Liebhaber von Hochprozentigem: Es hätte sich doch bestimmt ein Abnehmer gefunden.

Dumbarton - Hiobsbotschaft für alle Liebhaber schottischen Whiskys: In einer Abfüllanlage in Dumbarton ist eine große Menge der Spirituose ausgelaufen und im Abwasserkanal verschwunden. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag, wurde aber erst jetzt bekannt. Eine Sprecherin des Produzenten Chivas Brothers bestätigte, man untersuche, wie es zu dem "versehentlichen Verlust" habe kommen können.

Es sei kein Whisky in den Fluss Leven oder andere öffentliche Gewässer gelangt. Die Sprecherin wollte sich nicht dazu äußern, wie viel Whisky verloren ging. Es seien aber weniger als die 18.000 Liter, von denen manche britische Medien berichteten. Man werde erst weitere Angaben machen, wenn die internen Ermittlungen abgeschlossen seien.

Es soll so stark nach Whisky gerochen haben, dass Angestellte des Abwasserunternehmens auf den Unfall aufmerksam geworden seien. Der örtliche Wasserversorger teilte mit, man stehe mit dem Whiskyproduzenten in Verbindung. Große Mengen Alkohol im Abwasser könnten sich negativ auf die Aufbereitung auswirken, insbesondere bei kaltem, trockenem Wetter.

Laut "Daily Mail" soll es zu dem Missgeschick gekommen sein, als Maschinen gereinigt wurden. Dabei hätten Arbeiter Whisky statt des Abwassers abgelassen.

ulz/AP

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