Tiere stecken fest Feuerwehr rettet Hund mit Minibagger

Ein Hund verschwindet in einem Rohr, kommt allein nicht wieder heraus - und wird von der Feuerwehr befreit. Die Aktion war aufwendig, aber vergleichsweise schnell vorbei. Andere Tiere saßen deutlich länger in der Klemme.

Lermer/SDMG/dpa

Eine Kuh rutscht in ein Erdloch, ein Igel bleibt im Zaun stecken: Immer wieder geraten Tiere in die Klemme - und müssen aufwendig aus ihrer misslichen Lage befreit werden. Jüngstes Beispiel ist Hund Filou, der beim Spaziergang mit seiner Besitzerin in Schwaikheim in der Nähe von Stuttgart in ein Rohr gekrochen und darin stecken geblieben war.

Der Mischling kam nicht allein wieder aus dem Rohr heraus, weil die Leitung laut Polizei durch angeschwemmten Schlamm verengt war. Weil das Tier mit den Händen nicht zu fassen war, hätten die Feuerwehrleute einen Minibagger angefordert. Damit gelang es ihnen, das Rohr mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern freizulegen. Und so war Filou nach einer Stunde wieder frei.

Der Hund musste damit vergleichsweise kurze Zeit auf seine Rettung warten. Andere Tiere brauchten mehr Geduld:

Fotostrecke

31  Bilder
Tiere stecken fest: In der Klemme
  • Die trächtige Kuh Regina war Ende Mai beim Grasen im Allgäu in ein sechs Meter tiefes Loch im Boden gestürzt. Dort musste sie fünf Tage ausharren - ohne Futter und Wasser. Erst ein Urlauber, der über die Wiese spazierte, wurde aufmerksam und alarmierte den Landwirt. Der kam mit einem Bagger, erweiterte das Loch und stieg zu seiner Kuh hinab. Mit einer Seilwinde wurde das Tier befreit. Regina sei wohlauf gewesen, sagte der Landwirt. Sie erwarte ihr achtes Kalb.
  • Eine Ziege namens Flöckchen war Ende April auf einen Vorsprung in einer steilen Felswand eines Steinbruchs im unterfränkischen Collenberg geraten und hatte dort festgesessen - etwa eine Woche lang. Nach ihrer Rettung lebt sie nun auf einem Gnadenhof. Das Tier war vor zwei Jahren auf dem Weg zum Schlachter ausgerissen und hatte danach wild in der Gegend des Steinbruchs gelebt.
  • Eine Kuh auf einer Alm in Oberbayern hatte Ende Mai einen neuen Weg ausprobiert - und war auf einem Baugerüst gelandet. Das Tier sei auf das an einer Brücke installierte Gerüst gestiegen, dann abgerutscht und nicht mehr weitergekommen, hieß es von der Feuerwehr. Zwei Dutzend Helfer rückten zur Rettung aus - und bauten der Kuh einen Steg aus Holz.

fok/dpa



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.