Schweden Teenager erlegt ausgewachsenen Braunbären

Er war mit seinem Vater zur Elchjagd - und erlegte einen Bären: Aus 20 Meter Entfernung hat ein 15-Jähriger in Schweden mit einem Schuss einen 210 Kilogramm schweren Braunbären getötet.


Stockholm - Der jugendliche Schütze Filip Wikner will sich das Fell zur Erinnerung aufheben, dem örtlichen Jagdverein will er das Fleisch spendieren: Aus nur 20 Meter Entfernung erlegte der Teenager den ausgewachsenen Braunbären. Wie die Zeitung "Västerbotten-Kuriren" meldete, waren der 15-Jährige und sein Vater am Wochenende eigentlich zur Elchjagd nahe der nordschwedischen Kleinstadt Lycksele unterwegs.

Als dann aber plötzlich ein Braunbär aufgetaucht sei, habe man sich schnell geeinigt, dass der Junge den ersten Schuss abgeben sollte, hieß es weiter. Der Bär konnte sich nach dem Treffer noch einmal erheben, woraufhin der Vater des Jungen einen zweiten Schuss abfeuerte. Auch der erste Treffer allein hätte den Bären das Leben gekostet, berichtete die Zeitung.

Sein Opfer brachte 210 Kilo auf die Waage. Wie das staatliche Veterinäramt mitteilte, sind bisher 98 der insgesamt 233 landesweit für die Jagd freigegebenen Braunbären erlegt. Die Gesamtzahl der Bären in Schweden wird auf etwa tausend geschätzt.

jjc/dpa



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