Schweinerei: Jäger verwechselt junge Frau mit Wildsau

Eine junge Frau im Maisfeld – das löste bei einem 59-Jährigen den Jagdtrieb aus. Er schoss auf die Frau und verletzte sie an der Hüfte.

Zwölf Jäger erfolglos
DPA

Zwölf Jäger erfolglos

Hamburg - Der Vorfall ereignete sich in einem Maisfeld in Sieversdorf (Ostprignitz-Ruppin). Die Polizei teilte in Potsdam mit, der Jäger habe die Frau mit einem Wildschwein verwechselt. Das Opfer wurde an der Hüfte getroffen und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Frau wollte offenbar Mais ernten. Nach Angaben der Polizei wurden drei Säcke voller Mais gefunden.

Ein echtes Wildschwein dagegen hat den Autobahn-Verkehr auf der A 95 zwischen München und Garmisch-Partenkirchen lahm gelegt. Das Tier war laut Polizei aus einem Wildgehege bei Penzberg (Landkreis Weilheim-Schongau) ausgebrochen. Die Autobahn war in beiden Fahrtrichtungen gesperrt worden, da die Sau laut Polizei eine "erhebliche Gefahr" für den Verkehr darstellte.

Zwölf Jäger wurden sogar hinzugezogen, um dem Tier den Garaus zu machen. Doch die Suche nach dem Schwein blieb erfolglos. Es entkam und die A 95 wurde wieder freigegeben.

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