Unwetter in Island: Deutsche Pfadfinder aus Seenot gerettet

Zwölf Deutsche sind bei einem Unwetter vor der Küste Islands in Seenot geraten. Die Pfadfinder konnten per Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden. Ihr Segelboot war nicht zu retten.

Reykjavik - Vor der Küste Islands sind in der Nacht zwölf Deutsche mit ihrem Segelboot in Seenot geraten und in einer dramatischen Bergungsaktion gerettet worden. Das teilte die isländische Wasserschutzpolizei mit.

Das Segelboot war demnach kurz vor Mitternacht während eines Unwetters mit Wasser vollgelaufen. Nach einem Notruf schickte die Küstenwache Schiffe und einen Hubschrauber und holte die Besatzung von dem sinkenden Schiff. Der Versuch, das Segelboot zu sichern, schlug allerdings fehl - es ging unter.

Das Boot sank vor der Südwestküste Islands, zwölf Seemeilen von Garðskaga entfernt. Ein Sprecher des Roten Kreuzes sagte in Reykjavik, wohin die Deutschen gebracht wurden, bei der Crew handele es sich um eine Pfadfindergruppe aus Ulm. Den fünf Erwachsenen und sieben Kindern zwischen 11 und 15 Jahren gehe es gut. Sie seien unterkühlt und nass gewesen, aber inzwischen wohlauf.

hut/dpa/AFP

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