Seilbahn-Panne 30 Menschen saßen in Gondeln fest

Unfreiwillige Pause in luftiger Höhe: Rund 30 Menschen saßen heute zwei Stunden lang in Gondeln einer Seilbahn in Berchtesgaden fest. Bei einer starken Sturmböe hatte sich ein Seil der Jennerbahn aus der Laufrolle gelöst. Verletzt wurde niemand.


Berchtesgaden - Erst nach rund eineinhalb Stunden sei es den Betreibern der Bahn gelungen, das Seil wieder einzuspannen, sagte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) . Daraufhin sei der Fahrbetrieb wieder aufgenommen worden. Eine Bergung der 19 Männer, 11 Frauen und vier Kinder mit Hubschraubern war wegen der stürmischen Winde nicht möglich. Deshalb machten sich zunächst gut zwei Dutzend Helfer der Bergwacht zu Fuß auf den Weg zum Unglücksort. In den Gondeln saßen vorwiegend Wintersportler.

Die Männer und Frauen wurden den Angaben zufolge zur Mittelstation gebracht und dort gegen 18.30 Uhr von BRK-Helfern empfangen und mit heißen Getränken versorgt. Die Bahn auf den 1873 Meter hohen Jenner oberhalb des Königsees ist seit 1953 im Betrieb. Die Skifahrer und Ausflugsgäste werden in mehr als 170 geschlossenen Gondeln nach oben transportiert.

reh/ddp/dpa



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