Vulkan in Japan Kilometerhohe Aschesäule über dem Shinmoe

Der erneute Ausbruch des Vulkans Shinmoe in Japan ist aus weiter Ferne zu erkennen - an einer riesigen Aschesäule, die in den Himmel ragt.

Kirishima: Aschesäule über dem Vulkan Shinmoe
DPA

Kirishima: Aschesäule über dem Vulkan Shinmoe


Nach mehreren Wochen der Ruhe ist der Vulkan Shinmoe im Süden Japans wieder ausgebrochen. Eine 2,6 Kilometer hohe Aschesäule stieg über dem Berg auf der Insel Kyushu auf, wie die japanische Wetterbehörde mitteilte. Sie sprach zugleich eine Mahnung aus.

Die Behörde warnte vor Gesteinsbrocken und einem Strom aus Asche, Gas und Lava in der Umgebung des gut 1400 Meter hohen Shinmoe. Berichte über Verletzte oder Schäden gibt es bisher nicht. Die Behörden beließen den Alarm auf der dritthöchsten von fünf Warnstufen.

Der Vulkan war Anfang März erstmals seit sieben Jahren heftig explodiert. Japan liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde, in der es immer wieder zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Allein Japan zählt rund 110 aktive Vulkane. Etwa 50 davon werden rund um die Uhr überwacht, darunter auch der Shinmoe.

fok/dpa



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