Silvester in Frankreich: Paris hat keinen Knall

Zu gefährlich, zu laut, zu viele Verletzungen: Die Stadtverwaltung von Paris hat ihren Bürgern verboten, am Eiffelturm zum Jahreswechsel Feuerwerkskörper abzubrennen. Wer es trotzdem tut, bekommt die ganze Härte der Justiz zu spüren.

Paris im vergangenen Jahr: Damals leuchtete der Himmel noch vom Feuerwerk Zur Großansicht
DPA

Paris im vergangenen Jahr: Damals leuchtete der Himmel noch vom Feuerwerk

Paris - Das wird ein leiser Start ins Neue Jahr: Die französische Hauptstadt muss in der Nacht zum ersten Januar 2012 ohne Feuerwerk auskommen. Die Präfektur von Paris hat das traditionelle Spektakel am Eiffelturm in diesem Jahr untersagt.

Selbst Privatpersonen dürfen laut Polizei keine Feuerwerkskörper benutzen - sie seien zu gefährlich und würden zu Feuerausbrüchen und Verbrennungen führen. Verkäufer dieser verbotenen Materialien werden mit einer Strafe von bis zu 1.500 Euro belegt. "Der Verkauf und die Verwendung jeglicher Feuerwerksartikel ist während der Feiertage strikt verboten, weil sie die Öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden können", hieß es.

Frankreich will in diesem Jahr offenbar jeden Zwischenfall an Silvester vermeiden: Zuvor hatte schon der französische Innenminister angekündigt, in bestimmten Zonen keinen Alkohol ausschenken zu lassen.

Die Tageszeitung "France Soir" kommentiert die selbstverordnete Zurückhaltung pragmatisch: "Es wird sowieso regnen. Und die Knaller wären dann ganz durchweicht", hieß es.

jbr/dapd

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1. Wo denn nu ?
wohlmein 30.12.2011
Zitat von sysopZu gefährlich, zu laut, zu viele Verletzungen: Die Stadtverwaltung von Paris hat ihren Bürgern verboten, am Eiffelturm zum Jahreswechsel Feuerwerkskörper abzubrennen. Wer es trotzdem tut, bekommt die ganze Härte der Justiz zu spüren. Silvester in Frankreich: Paris hat keinen Knall - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,806389,00.html)
Wie denn, was denn ? Nur am Eiffelturm, in ganz Paris oder in ganz Frankreich? In Nizza wurde in den letzten Jahren auch so gut wie nicht geknallt. Es war richtig angenehm.
2. komisch...
dipl_arch 30.12.2011
Zitat von sysopZu gefährlich, zu laut, zu viele Verletzungen: Die Stadtverwaltung von Paris hat ihren Bürgern verboten, am Eiffelturm zum Jahreswechsel Feuerwerkskörper abzubrennen. Wer es trotzdem tut, bekommt die ganze Härte der Justiz zu spüren. Silvester in Frankreich: Paris hat keinen Knall - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama (http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,806389,00.html)
...ich war letztes Jahr dort - Feuerwerk gabs keines und überhaupt war es sehr enttäuschend was diese Weltstadt zum Jahreswechsel zu bieten hat. Mein Tipp ...Salzburg :-)
3.
inci2 30.12.2011
Zitat von wohlmeinWie denn, was denn ? Nur am Eiffelturm, in ganz Paris oder in ganz Frankreich? In Nizza wurde in den letzten Jahren auch so gut wie nicht geknallt. Es war richtig angenehm.
vielleicht wurde in nizza nie so viel geknallt wie woanders. hat ja nicht lange gedauert, bis der/die erste hier verklausuliert einem böllerverbot das wort redet............ allen ein schönes neues jahr. Dinner for one. The 90. rescue summit OR Euros for No One / German with English Subtitle - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=CC6f2RB9iO8)
4. nope
the_great_gonzo 30.12.2011
Ich habe in Paris noch nie ein Feuerwerk an Sylvestee erlebt. Falls jemand dort ist: links vom Moulin Rouge ist eine Art Irish Pub - günstige Preise (ca 10-15 Euro Eintritt) und ne gute Party an Sylvester. Gonzo
5. Bravo Paris
JHPL 30.12.2011
Ein weiterer Grund, Sylvester in Paris zu verbringen - das Knallen von Champagnerkorken auf den Straßen ist allemal angenehmer als der ständig zunehmende Wahnsinn auf deutschen Straßen zu Sylvester. Und grundsätzlich wohl auch deutlich weniger gefährlich für den einzelnen (wenn man von den Risiken für so manche Leber absieht) und billiger für die Gesellschaft - wenn wir die direkten und die Folgekosten für den Einsatz von Feuerwehr, medizinischem Notdienst, Polizei usw. berücksichtigen. Und da dürfen wir dieses Jahr mit größeren EU-zugelassenen Abschußwinkeln für Feuerwerkskörper und erhöhten Sprengstoffmengen einen neuen Höhepunkt erwarten. Wie schön, wenn die Kosten für individuellen Spaß durch die Gesellschaft getragen werden.
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