Großzügige Spende "Simpsons"-Autor rettet schwulen Bullen vor Schlachthof

Benjy sollte geschlachtet werden, weil er seiner Aufgabe als Zuchtbulle nicht gerecht wurde. Doch dann schaltete sich ein Hollywood-Filmemacher ein - und nun hat das Tier wieder eine Zukunft.

Bulle Benjy: Tierasyl statt Schlachthof
AFP/ Joanna McNicholas

Bulle Benjy: Tierasyl statt Schlachthof


Dublin - Er wollte sich partout nicht fortpflanzen, deshalb waren die Tage für einen homosexuellen Bullen in Irland fast schon gezählt. Doch ein Filmemacher aus Hollywood bewahrte das Tier vor dem Schlachthof. Wie die Tierschutzorganisation Peta mitteilte, hatte ein Veterinär aus dem irischen Bezirk Mayo entschieden, Bulle Benjy solle seiner sexuellen Orientierung wegen geschlachtet werden, da er seiner Aufgabe als Zuchtbulle nicht nachkam.

Durch eine Solidaritätskampagne wurde der US-Drehbuchautor und Produzent Sam Simon auf den Fall aufmerksam. Er spendete umgerechnet 6200 Euro für Benjy, der nun in ein Tierasyl im ostenglischen Norwich umziehen darf.

Außer Simon spendeten mehr als 250 weitere Menschen für den homosexuellen Bullen. Der Produzent ist unter anderem Co-Autor der US-Zeichentrickserie "Die Simpsons". Er hat mehrfach für den Tierschutz gespendet.

wit/AFP



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