Amtrak-Unglück in South Carolina Festgestellte Weiche führte aufs falsche Gleis

Das Zugunglück in South Carolina ist ersten Ermittlungen zufolge durch eine festgestellte Weiche verursacht worden. Bei dem Unfall starben zwei Menschen, mehr als hundert wurden verletzt.


Nach der Kollision eines Passagierzuges mit einem Güterzug im US-Staat South Carolina haben Behörden die Ursache des Unglücks ermittelt. Der Passagierzug wurde demnach über eine festgestellte Weiche auf ein falsches Gleis geleitet. Das ergaben erste Untersuchungen der zuständigen Transportsicherheitsbehörde NTSB am Unfallort nahe Lexington.

Bei dem Zusammenprall am Sonntag waren der Lokführer und der Zugbegleiter des Passagierzuges der Bahngesellschaft Amtrak ums Leben gekommen. Mehr als 100 Menschen wurden verletzt.

Der Güterzug war nach Angaben des NTSB-Chefs, Robert Sumwalt, leer und auf einem Nebengleis abgestellt. Der entgegenkommende Amtrak-Zug sei durch die festgestellte Weiche von seinem planmäßigen Weg auf dem Hauptgleis auf die Nebenschienen geführt worden - und damit auf Kollisionskurs mit dem geparkten Güterzug. Warum die Weiche auf diese Position umgestellt war, soll noch untersucht werden.

Der Passagierzug war von New York nach Miami in Florida unterwegs gewesen, als er mit dem Güterzug zusammenstieß, wie Amtrak berichtete. An Bord waren demnach 139 Fahrgäste und acht Bahnmitarbeiter. Das Unglück passierte um halb drei Uhr morgens.

fok/dpa

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