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Sri Lanka: Esther Schweins nur knapp dem Tod entronnen

Esther Schweins wurde während eines Sri-Lanka-Urlaubs ebenfalls von der Tsunami-Flut überrascht. Die Schauspielerin wurde von den Wassermassen mehrere hundert Meter ins Landesinnere gespült, kam jedoch mit dem Schrecken davon. Ihre mitreisende Mutter erlitt eine Herzattacke.

Flut-Überlebende Schweins: "Ein Wunder"
DDP

Flut-Überlebende Schweins: "Ein Wunder"

Hamburg - "Es ist ein Wunder, dass wir noch leben, dass wir dieses Drama überlebt haben", sagte die 34-Jährige der "Bild am Sonntag". Schweins hatte gemeinsam mit ihrer 68-jährigen Mutter Lieselotte Urlaub in einem Wellnesshotel im Südwesten der Insel gemacht, als sie von den Wassermassen überrascht wurden. Von Hotelangestellten alarmiert sei sie, nur mit Unterwäsche bekleidet, mit ihrer Mutter aus dem Gebäude geflüchtet.

Die Welle habe sie im Hotelgarten erwischt, "wie von Geisterhand" über einen Stacheldrahtzaun gehievt und dann wie Treibgut mehrere hundert Meter vor sich hergetrieben. "Plötzlich hing ich fest, eine gespannte Wäscheleine schnürte mir fast die Luft ab", erzählte Mutter Lieselotte. Mit letzter Kraft und dank der Hilfe ihrer Tochter habe sie sich befreien können.

Ein Einheimischer brachte Mutter Lieselotte, die vor Aufregung eine Herzattacke erlitt, dann mit seinem Moped in die nächste Klinik, von wo sie später nach Colombo verlegt wurde. "Wir wollen so schnell wie möglich zurück nach Deutschland", sagte Esther Schweins der "BamS". Am Mittwoch soll sie im Nationaltheater Mannheim moderieren, wie die Zeitung berichtete. Gegenüber den Einheimischen, die sie auch mit Kleidung versorgt hätten, empfinde sie "große Dankbarkeit".

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