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Staatliche Abspeck-Kur: Mexiko setzt 1300 Polizisten auf Diät

Snacks und Limonade sind ab sofort tabu: Hunderte zu dicke Polizisten sind in Mexiko-Stadt auf Diät gesetzt worden. Die Ordnungshüter müssen künftig jeden Monat zum Arzt. Rund die Hälfte der Mexikaner gilt als übergewichtig.

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AP

Polizist in Mexiko-Stadt: Tacos ab sofort mit Gemüse ausgleichen

Mexiko-Stadt - In Mexiko sind die meisten Polizisten übergewichtig. Das findet zumindest die Verwaltung und hat daher die schwersten Beamten auf Diät gesetzt. 1300 Ordnungshüter, die die größten Gesundheitsprobleme wegen ihres Gewichtes haben, sollen nun den Anfang machen und im Rahmen einer landesweiten Gesundheitskampagne kontrolliert abspecken.

Die auf Diät gesetzten Beamten müssen jeden Monat für Untersuchungen zum Arzt - in einem halben Jahr gehen sie erneut auf die Waage. Mit Hilfe von Blut- und Cholesterinproben soll für jeden Beamten ein individueller Plan erstellt werden.

"Wir können ihnen nicht sagen, dass sie keine Tacos mehr essen sollen", sagte Nora Frias von der lokalen Polizei in Mexiko-Stadt, die den Beamten Ernährungstipps mit auf den Weg gab. "Aber wir können ihnen sagen, dass sie diese bei der nächsten Mahlzeit wieder mit Gemüse ausgleichen sollen."

In Mexiko gibt es die meisten Fettleibigen weltweit, gefolgt von den USA. In der mexikanischen Hauptstadt sind sieben von zehn Polizisten zu dick. Übergewicht ist in dem Land ein wachsendes Problem. Rund die Hälfte der 110 Millionen Einwohner bringt zu viel auf die Waage.

cat/AP/AFP

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