In der Elbe, im See, im Spaßbad Mehrere Menschen sterben bei Badeunfällen

Das Sommerwetter lädt zum Baden ein - mit teilweise tragischen Folgen: In der Elbe kamen ein Kind und zwei Erntehelfer ums Leben, und es gab noch weitere tödliche Badeunfälle.


Zwei Erntehelfer sind beim Baden in der Elbe ums Leben gekommen. Die Leichen der beiden 23 und 25 Jahre alten Männer seien gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Passanten hätten zunächst einen der beiden Männer im Wasser liegend gesehen. Die Feuerwehr habe später in der Nähe auch den zweiten Toten gefunden.

Die beiden Männer, die auf einem Obsthof im Alten Land gearbeitet hatten, waren bei einem Bad in dem Fluss bei Stade in Niedersachsen am Sonntag verunglückt. Ein dritter Mann hatte sich den Angaben zufolge an Land retten können. Zeugen hatten demnach lautes Rufen gehört und gesehen, dass die Männer im Fluss untergegangen waren.

Rund hundert Rettungskräfte suchten mehrere Stunden vergeblich nach den Vermissten. Es ist noch unklar, warum sich die Erntehelfer nicht an Land retten konnten. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge von einem Unglück aus, Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es bislang nicht.

Zehnjähriger in Dresden ertrunken

In der Elbe war am Wochenende außerdem ein zehnjähriger Junge ertrunken. Das Kind war am Sonntagnachmittag in Dresden baden gegangen und offenbar von der Strömung erfasst worden, wie die Polizei mitteilte.

Bei dem folgenden Rettungseinsatz zog eine Polizistin den aus Syrien stammenden Jungen im Bereich der Albertbrücke in der Dresdner Innenstadt aus dem Wasser. Wiederbelebungsversuche blieben nach Angaben der Beamten erfolglos. Er starb im Krankenhaus.

Einen weiteren tödlichen Badeunfall gab es in Oberhausen in Nordrhein-Westfalen. In einem Spaßbad war ein 19-Jähriger leblos auf dem Boden eines Schwimmbeckens entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch die Badeaufsicht und einer zufällig anwesenden Ärztin sei der junge Mann im Krankenhaus gestorben. Die Polizei ermittelt, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

Im Kaarster See war am Sonntag ebenfalls ein 19-Jähriger tödlich verunglückt.

fok/dpa/AFP



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