China Starkes Erdbeben erschüttert Provinz Sichuan

Mindestens 28 Menschen wurden getötet: Am Samstagmorgen hat ein schweres Erdbeben die Stadt Ya'an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan getroffen. Noch in der 140 Kilometer entfernten Provinzhauptstadt Chengdu schwankten Hochhäuser.


Shanghai - Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 hat am Samstag die Stadt Ya'an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan erschüttert. In staatlichen Medien war von mindestens 28 Toten und vielen Verletzten die Rede. Menschen wurden im Schlaf überrascht und liefen in Panik auf die Straße. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das nationale Beobachtungszentrum meldete, ereignete sich das Beben gegen acht Uhr morgens in einer Tiefe von 13 Kilometern. Die US-Bebenwarte USGS hatte die Stärke des Bebens zunächst mit 6,9 angegeben, stufte sie dann jedoch auf 6,6 zurück.

Beben dieser Stärke können schwere Schäden verursachen. Ein Einwohner der 140 Kilometer von Ya'an entfernt liegenden Provinzhauptstadt Chengdu berichtete der Agentur, er habe im 13. Stockwerk eines Hauses das Beben erlebt. Das Gebäude habe rund 20 Sekunden lang geschwankt. Von anderen Häusern seien Ziegel herabgefallen. 2008 wurden bei einem Erdbeben in Sichuan knapp 70.000 Menschen getötet.

cai/Reuters/AFP



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