Rätselhafter Feuertod in Stralsund Polizei hat keine Hinweise auf Gewalttat

Ein Mensch brennt, eine Frau findet die Leiche - dieser Fall aus Stralsund stellt die Ermittler vor Rätsel. Hinweise auf eine Gewalttat haben sie bisher nicht.


Nach dem Feuertod eines Unbekannten in Mecklenburg-Vorpommern geht die Polizei bisher davon aus, dass es sich nicht um ein Verbrechen handelt. Die Obduktion habe keinen Hinweis auf ein gewaltsames Einwirken ergeben, teilte das Polizeipräsidium Neubrandenburg mit.

Die Identität des Toten ist demnach noch nicht zweifelsfrei geklärt. Das Ergebnis einer DNA-Analyse werde erst in einigen Tagen vorliegen. Die Polizei war am Sonntag gerufen worden, nachdem eine Frau vor einem Parkhaus einen brennenden Menschen gefunden hatte. Den Ermittlern zufolge handelt es sich vermutlich um einen Mann.

Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Im Bereich, in dem die Leiche gefunden wurde, gab es nach Polizeiangaben in der Vergangenheit mehrmals Einsätze "aufgrund von Unfällen mit selbst verursachten Bränden". Zuletzt sei dies am vergangenen Donnerstag der Fall gewesen.

Die Kriminalpolizei Anklam leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, um zu klären, wie es zu dem Brand kam. Am Sonntag wurden Spuren gesichert und Anwohner befragt. Nun sollen auch Videoaufnahmen des Parkhauses und einer angrenzenden Spielothek ausgewertet werden.

fok/dpa



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