Sudan Mehr als 20 Schüler sterben bei Bootsunglück auf dem Nil

Bei einem Bootsunglück im Sudan sind auf dem Nil mindestens 21 Schüler und eine Frau ertrunken. Ein Motorschaden soll zu der Havarie geführt haben.


Mindestens 22 Menschen sollen im Sudan bei einem Bootsunglück auf dem Nil gestorben sein. Mehr als 40 Schülern hätten mit dem Boot versucht, den Fluss etwa 750 Kilometer nördlich der Hauptstadt Khartum zu überqueren, hieß es unter Berufung auf die staatliche sudanesische Nachrichtenagentur Suna.

In der Mitte des Flusses sei auf dem Boot einer der Motoren ausgefallen, woraufhin es offenbar manövrierunfähig wurde und sank. Nach Angaben der Agentur ertranken dabei mindestens 21 Schüler und eine Frau. Viele der Leichen seien noch nicht geborgen, hieß es weiter. Über das Alter der Schüler gibt es bislang keine Angaben.

In den Monaten zwischen Juni und November lassen Monsunregenfälle regelmäßig den Nil und seine Zuflüsse über die Ufer treten. Der Fluss stellt für die Menschen in der Region eine wichtige Transport- und Handelsroute dar.

fek/AP/dpa

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