Südostasien: Schweres Erdbeben erschüttert Burma

Das Epizentrum lag unweit der Grenze zu Thailand: Ein Erdbeben der Stärke 6,8 hat Burma erschüttert. Eine Tsunami-Warnung blieb aus - mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Bangkok - Nur zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Japan hat ein schweres Beben das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Burma erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte (USGS) erreichte das Beben eine Stärke von 6,8. Nur 30 Minuten später waren erneut Erschütterungen der Stärke 4,8 zu spüren.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben, da sich das Beben nach Einschätzung von Fachleuten tief genug im Inland ereignete. Die Erde bebte in den Bergen unweit der Grenze zu Thailand und Laos. Das Epizentrum lag laut USGS knapp 590 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Rangun und rund 90 Kilometer nördlich von Chiang Rai in Nordthailand.

Über das genaue Ausmaß der Schäden gab es bisher keine Angaben. Die betroffene Region in Burma ist abgelegen und in der Nacht schwer zu erreichen. Das Beben sei sowohl in Rangun als auch in der Hauptstadt Naypyidaw im Landesinnern zu spüren gewesen, berichteten Anwohner. Etliche seien auf die Straßen gerannt.

Im thailändischen Bezirk Mae Sai unweit der Grenze zu Burma starb nach Polizeiangaben eine 52-Jährige, weil eine Mauer ihres Hauses einstürzte.

Burma hatte 2008 eine verheerende Unwetterkatastrophe erlebt. Zyklon Nargis brach von Süden kommend über die Küste am Irrawaddy-Delta herein und riss geschätzt 140.000 Menschen in den Tod.

hut/dpa/AFP

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