Vulkanausbruch auf Sumatra Aschewolke steigt fünf Kilometer hoch

Auf Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Aber eine beachtliche Aschesäule ragte in den Himmel.

REUTERS

Der seit Jahren aktive Vulkan Sinabung ist in Indonesien erneut ausgebrochen. Eine dicke Aschewolke stieg fast fünf Kilometer in die Höhe, wie ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde mitteilte. Zudem traten an den Flanken des 2460 Meter hohen Bergs auf der Insel Sumatra vulkanische Gase aus.

Verletzt wurden den Angaben zufolge niemand. Der Vulkan hatte über 400 Jahre "geschlafen" und war dann im Jahr 2010 ausgebrochen. Zwei Menschen kamen damals ums Leben. Danach gab es immer wieder Eruptionen, bei denen insgesamt mehr als 20 Menschen starben. Rund 30.000 Menschen mussten ihre Häuser in der Nähe des Vulkans in den vergangenen Jahren verlassen. Seit Juni 2015 gilt die höchste Alarmstufe.

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali hält der Vulkan Agung die Menschen ebenfalls in Atem. Seit Monaten kommt es immer wieder zu Eruptionen. Zuletzt beruhigte sich der Agung etwas, die Behörden verkleinerten daraufhin die Gefahrenzone rund um den Vulkan von zehn auf vier Kilometer.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

fok/AP/dpa



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