Höhlenrettung in Thailand Erste Bilder der befreiten Jungen veröffentlicht

Tag eins nach Ende der spektakulären Rettungsaktion: Die thailändischen Behörden präsentieren der Öffentlichkeit erste Bilder von einigen der befreiten Jungen.

PRD/ EPA-EFE/ REX/ Shutterstock

Die thailändischen Behörden haben erste Bilder der aus einer Höhle geretteten Jungfußballer veröffentlicht. Auf den Fotos sind mehrere der Jungen in ihren Krankenhausbetten zu sehen. Sie tragen Gesichtsmasken, mehrere Krankenhausmitarbeiter sind bei ihnen.

Bei einer Pressekonferenz wurde auch ein Video der Jungen gezeigt, in dem einige von ihnen in die Kamera grüßen. Keiner von ihnen spricht.

"Wir geben den Kindern nicht die Schuld, aber sehen sie auch nicht als Helden", sagte Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn. "Sie waren Kinder, die sich wie Kinder verhalten haben. Es war ein Unfall."

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Höhlenrettung in Thailand: Grüße aus dem Krankenhaus

Die zwölf Jungen und ihr Betreuer waren nach mehr als zwei Wochen aus der überfluteten Höhle im Norden Thailands befreit worden. Sie haben die lange Zeit unter der Erde nach Aussage ihrer Ärzte gut überstanden.

Amtsarzt Thongchai Lertvilairattanapong lobte den "sehr guten mentalen Zustand" der 13 Personen. "Das ist wahrscheinlich deshalb, weil sie die ganze Zeit gemeinsam als ein Team verbrachten, wo einer dem anderen hilft."

Thongchai sagte weiter: "Alle von ihnen sind bei guter körperlicher Gesundheit, ohne irgendein Fieber oder schwere Infektionen. Nur drei von ihnen haben leichte Lungenentzündungen." Die ganze Gruppe würden bis zu eine Woche im Krankenhaus bleiben, um ihre weitere Behandlung sicherzustellen.

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Höhlendrama in Thailand: Letzte Helfer in Sicherheit

Das Jugend-Fußballteam war am 23. Juni bei einem Ausflug in die Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non rund tausend Kilometer nördlich von Bangkok von Wassermassen überrascht worden. Erst nach neun Tagen wurden die Jungen und ihr Trainer von Höhlentauchern entdeckt. Die Rettung wurde zu einem Kampf gegen Wetter und Zeit. In Südostasien ist gerade Monsun-Saison mit heftigen Regenfällen.

bbr/dpa/Reuters



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