Tödlicher Irrtum: Polizei erschoss 14-Jährigen wegen Spielzeugwaffe

Im US-Bundesstaat New Mexico unterlief Polizisten ein tragischer Irrtum. In einer Kirche erschossen sie einen 14-jährigen Jungen, der sie mit einer Waffe bedroht hatte - erst später stellte sich heraus, dass es eine Spielzeugpistole gewesen war.

Albuquerque - Wie Bildungsministerin Cindy Harrison am Freitag der Zeitung "Albuquerque Tribune" mitteilte, war der Teenager auf der Suche nach geistlichem Beistand in die baptistische Kirche der Ortschaft Taylor gekommen. Er habe berichtet, sich von Dämonen verfolgt zu fühlen. Die Ehefrau des Chorleiters habe deshalb mit dem Jungen gebetet und dabei die Pistole entdeckt, die sie für eine echte Waffe hielt, so Harrison.

Der Chorleiter soll daraufhin die Polizei gerufen haben. Als diese eintraf, habe der 14-Jährige mit der Spielzeugpistole auf die Beamten gezielt, die ihn daraufhin mit zwei Schüssen in den Unterleib töteten.

Wie die Polizei erklärte, soll der Junge zuvor unter anderem seine Mutter und mehrere Nachbarn bedroht haben.

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