Tödlicher Unfall Auto schleudert in Radfahrer-Gruppe

Bei einem schweren Autounfall im niedersächsischen Burhafe sind zwei Menschen getötet worden, sieben weitere wurden schwer verletzt. Das Auto eines 45 Jahre alten Mannes war bei einem Überholmanöver ins Schleudern geraten und in eine Gruppe von Radfahrern gerast.

Bergung des Unglückswagens bei Burhafe: In Gruppe von 50 bis 60 Radfahrer geschleudert
DPA

Bergung des Unglückswagens bei Burhafe: In Gruppe von 50 bis 60 Radfahrer geschleudert


Burhafe - Ein Autofahrer ist im ostfriesischen Burhafe in eine Gruppe Radfahrer gerast und hat dabei einen 20-jährigen Mann und eine 42 Jahre alte Frau getötet. Sieben weitere Radfahrer wurden schwer verletzt, bei manchen ist der Zustand laut Polizeiangaben noch kritisch. Zudem gebe es mehrere Leichtverletzte.

Der Fahrer des Unfallwagens hatte einige Radfahrer überholt, die auf der Landstraße unterwegs waren. Während des Manövers kam ihm ein Auto entgegen, der Fahrer wich aus und geriet ins Schleudern. Dann raste er in die Gruppe von 50 bis 60 Radfahrern, die auf dem Radweg neben der Straße fuhren.

Für zwei Radfahrer kam jede Hilfe zu spät. Die sieben Schwerverletzen wurden mit Hubschraubern in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrer des Autos wurde leicht verletzt. Mindestens hundert Rettungskräfte versorgten die Verunglückten an der Unfallstelle.

Die Radfahrer gehören einem Verein an, unter ihnen waren auch Kinder und Rentner. Notfallseelsorger kümmerten sich um die unter Schock stehenden Radfahrer. Die Straße zwischen Burhafe und Stedesdorf war bis zum Abend gesperrt.

usp/dpa/dapd



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