Tödlicher Unfall von Fiat-Chef Alfa Romeo sagt Rennen ab

Das ADAC-24-Stunden-Rennen am Nürburgring wird ohne Alfa Romeo gestartet. Grund für die Absage des Alfa-Teams ist der tödliche Unfall von Christian Peruzzi. Der Chef von Fiat Deutschland hatte sich am Freitagabend auf dem Nürburgring mehrmals überschlagen.


Christian Peruzzi
AP

Christian Peruzzi

Nürburgring - Der 38 Jahre alte Vorstandsvorsitzende von Fiat Deutschland in Heilbronn hatte kurz nach Beginn des zweiten Trainingslaufs die Gewalt über seinen Wagen verloren.

Wie ein Nürburgring-Sprecher sagte, war Peruzzi auf der Nordschleife am Schwedenkreuz auf die Randsteine geraten und hatte sich mehrmals überschlagen. Peruzzi, der allein im Rennwagen saß, erlitt dabei tödliche Kopfverletzungen. Das Rennen wurde nach einer Unterbrechung fortgesetzt.

Der 38-Jährige, der privat Autorennen fuhr, war für Alfa Romeo an den Start gegangen. Der in Mannheim geborene Volkswirt stammte aus einer deutsch-italienischen Familie. Seine Karriere hatte Peruzzi bei Alfa Romeo Deutschland in Frankfurt begonnen. Zwischenzeitlich war er Vertriebsdirektor bei Lancia und als Generaldirektor der Fiat Auto Österreich für den Aufbau einer Tochtergesellschaft des Autoherstellers verantwortlich gewesen. Seit November vergangenen Jahres war Peruzzi Vorstandsvorsitzender der Fiat Automobile AG mit Sitz in Heilbronn.



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