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Trockenübung in japanischem Zoo: Auf Zebra-Streife

Offenbar kann einem Zoo nichts Schlimmeres passieren als der Ausbruch eines Zebras. In Tokio haben sich nun 150 Mitarbeiter des Ueno-Tierparks auf den Ernstfall vorbereitet - Rollenspiele inklusive.

Es gibt ein Erdbeben. Das Gehege eines Zebras geht kaputt. Das Tier bricht aus, läuft im Zoo umher und rammt schließlich eine Wand. Ein Mitarbeiter erleidet daraufhin vor Schreck einen Herzinfarkt. Das Zebra verletzt einen weiteren Zoowärter, bis es schließlich eingefangen werden kann.

Das ist zumindest das Horrorszenario, auf das sich der Ueno-Zoo in Tokio vorbereitet. Wie die AFP berichtet, proben die etwa 150 Mitarbeiter einmal im Jahr den Ausbruch eines Tieres. Ein Unglücklicher muss dabei immer die Rolle des entlaufenen Tieres übernehmen. In den vergangenen Jahren wurde unter anderem Jagd auf falsche Gorillas, Löwen und Nashörner gemacht.

Dabei sollen die Zoomitarbeiter die entlaufenen Tiere möglichst authentisch darstellen. "Das Zebra ist ein Tier, das sehr schnell in Panik gerät", erklärte die 27 Jahre alte Yumi Tamura, die in diesem Jahr mit Verkleiden dran war.

Die Trockenübungen eignen sich nicht nur zum Erfahrung sammeln, sondern geben auch ein paar hübsche, alberne Motive ab. Dutzende Besucher und Medienvertreter fotografierten die Jagd nach dem entlaufenen Zebra. Hier sind die besten Schnappschüsse.

Fotostrecke

8  Bilder
Trockenübung in japanischem Zoo: "Zebras geraten schnell in Panik"

gam

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