Dutzende Verletzte: Tornados wüten in den USA

REUTERS

Abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume, umgeworfene Fahrzeuge: Dutzende Tornados sind durch den Mittleren Westen der USA gezogen. Mindestens ein Mensch kam dabei ums Leben, rund 20 Personen wurden verletzt.

Hamburg - Der Mittlere Westen und der Süden der USA sind am Sonntagabend von mehreren Tornados heimgesucht worden. In Shawnee im Bundesstaat Oklahoma kam mindestens ein Mensch ums Leben, wie der Sender Fox berichtete. Mehr als 20 weitere seien verletzt. Der Nationale Wetterdienst meldete knapp 30 Tornados in den Staaten Oklahoma, Iowa, Kansas und Illinois. Auf Fernsehbildern waren abgedeckte Häuser, entwurzelte Bäume und umgeworfene Fahrzeuge zu sehen.

Besonders schwer getroffen wurde CNN zufolge das Gebiet um Shawnee etwa 50 Kilometer östlich von Oklahoma City. Dort wurde eine Wohnwagensiedlung zerstört. Der Gouverneur von Oklahoma erklärte für 16 Countys den Notstand.

In Kansas rief der Wetterdienst die Menschen mit drastischen Worten auf, sich in Sicherheit zu bringen. "Sie können getötet werden, wenn sie nicht unter der Erde oder in einem Tornado-Schutzraum sind. Es wird die völlige Zerstörung von Wohngebieten, Geschäften und Fahrzeugen geben", hieß es laut CNN in der entsprechenden Mitteilung.

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Tornados in den USA: Spur der Verwüstung
Die Tornados wurden durch ein großes Sturmgebiet verursacht, das über die Region zog. Erst am Donnerstag waren zehn Tornados über den US-Bundesstaat Texas hinweggefegt. Dabei wurden sechs Menschen getötet und Dutzende verletzt.

aar/dpa/AFP

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Unwichtig
misterbighh 20.05.2013
Das interessiert niemanden.
2. Tja.
Friedelmaus 20.05.2013
Die Meldung kommt alle Jahre wieder - wie die Waldbrände in Australien.Warum lernen die Leute nicht, sich darauf einzustellen?
3.
wschwarz 20.05.2013
In diesem Jahr begint die Tornadosaison aber sehr früh. Ist das normalerweise nicht erst ab September? Aber das ist reiner Zufall und hat nichts mit der Erwärmung der Ozeane zu tun. ;-)
4. optional
Kaygeebee 20.05.2013
Wenn man auf die Häuser achtet ist es ja auch kein Wunder dass die wie Kartenhäuser weggeblasen werden: Dach aus Teerpappe, getragen von Holzbalken, nur das Fundament ist massiv, die Wände aus hauchdünner Verkleidung mit etwas Dämmung und dann alles mit Lack überzogen. Quasi die Trabbis der Häuser. Wer solche Häuser in eine Region stellt die für regelmäßige Tornados bekannt ist muss doch damit rechnen... Fast so blöd wie ein Atomkraftwerk direkt ans Meer auf eine tektonisch höchst instabile Platte zu stellen :-/
5.
joachim_m. 20.05.2013
Schlimm. Aber wenn ich mir die Fotos ansehe, drängt sich mir eine Frage auf: Die USA sind das reichste Land der Erde. Wieso baut man in den Tornadogebieten solche Pappschachteln als Häuser, die nicht einmal einen anständigen Orkan widerstehen können? Es gibt ja auch Tornados in Deutschland, aber solche riesigen Schäden an Gebäuden gibt es dabei nicht. Selbst wenn das Dachgeschoss wegfliegt, weil es nur mit Ziegel gedeckt ist und keine Betonplatte oben hat, im Erdgeschoss passiert schon fast nichts mehr, wenn man nicht das Pech hat, dass ein Baum durchs Fenster geflogen kommt und man unweit des Fensters steht. Auch diese Gebäude sind natürlich hinterher schwer mitgenommen, aber sie sind nicht gleich komplett Kleinholz. Schutzkeller sind ja was nettes, aber man muss ja erst einmal hineinkommen, bevor es losgeht und das klappt nun einmal nicht immer; besser ist es doch, dass auch dann nichts passiert, wenn die Leute im Haus bleiben. Und es dürfte doch kein Problem sein, Häuser zu bauen, die wie erdbebensichere Häuser auch bei einem Tornado Schutz bieten. Insoweit kann ich offen gestanden die Amis überhaupt nicht verstehen. Kleine Fenster, feste Laden, ein Betonflachdach und stabile Mauern - und schon ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Haus zusammenfällt und die Bewohner tötet relativ gering - oder täusche ich mich da?
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