Starnberger See Zwei Tote bei Tauchunfall

Bei einem Tauchunfall am Starnberger See sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Passanten hatten am Seeufer Hilfeschreie gehört. Offenbar waren die Männer nach einem Notfall unter Wasser zu schnell aufgetaucht.

Einsatzkräfte der Polizei am Starnberger See: Probleme in 56 Metern Tiefe
DPA/Tobias Hase

Einsatzkräfte der Polizei am Starnberger See: Probleme in 56 Metern Tiefe


Berg - Zu einem schweren Tauchunfall ist es am Sonntag an der "Allmannshauser Steilwand" im Starnberger See gekommen. Dabei starben zwei Männer, ein weiterer wurde schwer verletzt. Nach Angaben der Polizei in Ingolstadt hatten Passanten am Seeufer in Allmannshausen Hilfeschreie gehört. Es gelang ihnen, zwei Taucher aus dem Wasser zu ziehen. Trotz Reanimationsversuchen starb einer der beiden - ein 67-Jähriger - noch am Unglücksort.

Sein 46 Jahre alter Partner wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Der "Süddeutschen Zeitung" zufolge suchten Rettungstaucher außerdem den ganzen Tag lang das Seegebiet nach einem dritten Opfer ab. Erst am Abend konnte die Leiche des 47-Jährigen geborgen werden. Ein Taucher der Bereitschaftspolizei hatte den Mann in einer Tiefe von rund 53 Metern geortet.

Aus zunächst ungeklärter Ursache war es nach Angaben der Polizei bei den Tauchern in 56 Metern Tiefe zu Problemen gekommen, die einen Notaufstieg notwendig machten. Vermutlich waren die Männer zu schnell an die Oberfläche aufgestiegen. Alle drei galten als erfahrene Rettungstaucher

rls/dpa



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