Nach Drohanruf Polizei gibt Entwarnung für Turkish-Airlines-Maschine

Wegen eines Drohanrufs hatte die Polizei ein Turkish-Airlines-Flugzeug geräumt. Die Beamten fanden keinen Sprengstoff.


Der Polizeieinsatz in einem Passagierflugzeug der Turkish Airlines am Flughafen Köln/Bonn ist beendet. Wegen eines Drohanrufs war das Flugzeug unmittelbar vor dem Start gestoppt worden. Polizisten hätten die Maschine ergebnislos auf Sprengstoff durchsucht, teilte die Bundespolizei mit. Rund dreieinhalb Stunden nach dem Drohanruf wurde der Flug TK1672 in Richtung Istanbul am frühen Nachmittag wieder freigegeben.

Der Drohanruf war gegen 10.15 Uhr beim Kölner Flughafen eingegangen. Laut Polizei rollte das Flugzeug bereits, als es zur Sicherungsposition zurückgerufen wurde. Die 111 Insassen wurden mit Bussen zunächst wieder in einen Wartebereich gebracht. Zugleich begannen Polizisten mit der Durchsuchung des Flugzeugs, bei der auch Sprengstoffspürhunde eingesetzt wurden.

Zwar zeigte ein Hund bei einem Handgepäckstück einen möglichen Sprengstofffund an, doch nach einer genauen Untersuchung durch den Entschärferdienst der Bundespolizei gaben die Experten letztlich Entwarnung. Das Flugzeug hatte ursprünglich um zehn Uhr in Richtung Istanbul abheben sollen.

asa/AFP



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