Umfrage Männer wechseln zu selten die Unterhose

Eine repräsentative Untersuchung des Offenbacher Marplan-Instituts bringt die schmutzige Wahrheit ans Licht: Gerade mal 62 Prozent der Herren greifen am Morgen zur frischen Unterhose. Dafür waschen sie sich die Haare häufiger als die Damen.


Unterhosen-Models im Schaufenster eines Berliner Kaufhauses: Seltener Griff in den Wäscheschrank
DPA

Unterhosen-Models im Schaufenster eines Berliner Kaufhauses: Seltener Griff in den Wäscheschrank

Offenbach - Glaubt man den Aussagen der mehr als 2500 in Deutschland Befragten, liegt die Schmuddel-Quote bei Frauen deutlich niedriger: 80 Prozent bevorzugen morgens frische Dessous.

Beiden Geschlechtern gleich ist jedoch der Hang, es mit zunehmendem Alter nicht mehr so genau mit der Hygiene zu nehmen. Während bei den 14- bis 54-jährigen Männern täglich noch 67 Prozent das saubere Wäschestück wählen, sind es bei den Älteren nur noch 50 Prozent.

Neun von zehn Frauen im Alter zwischen 14 und 34 Jahren wechseln täglich den Slip, bei den 35- bis 54-Jährigen sind es noch knapp 85 Prozent und bei den älteren nur 67 von 100. Mit einem einzigen Wechsel pro Woche begnügen sich 4,5 Prozent aller Männer und 2,1 Prozent der Frauen.

In Sachen Körperpflege ist der Abstand dagegen nicht mehr so deutlich: Knapp 39 Prozent der Frauen duschen täglich, bei den Männern sind es nur zwei Prozent weniger. Bei den über 55-Jährigen klettern dann nur noch gleichermaßen 16 Prozent der Männer und Frauen in die Dusche.

Wenigstens beim Haarewaschen sind die Männer in puncto Sauberkeit im Vorteil: Für 24 Prozent von ihnen gehört der Griff zum Shampoo zur täglichen Routine, bei Frauen sind es dagegen nur 16 Prozent.



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