Umfrage bei Bischöfen Das Schweigen der Hirten

Sollte Bischof Tebartz-van Elst zurücktreten? Wie kann die Kirche den Imageschaden reparieren? Der SPIEGEL bat die deutschen Bistümer um eine Stellungnahme. Viele schwiegen, andere lehnten ab, manche gaben Auskunft. Eine Deutschlandkarte zum Stimmungsbild der Kirchenspitzen.

Deutsche Bischöfe: Was halten sie von Bescheidenheit?
DPA

Deutsche Bischöfe: Was halten sie von Bescheidenheit?

Von Theresa Authaler und


Ein Protzbau für 31 Millionen Euro, First-Class-Flüge und Ärger mit der Staatsanwaltschaft: Nie zuvor hat ein Bischof so von sich reden gemacht wie Franz-Peter Tebartz-van Elst aus Limburg. Wie reagierten die anderen deutschen Bischöfe auf das Verhalten ihres Amtsbruders? Der SPIEGEL hat am vergangenen Donnerstag alle 26 weiteren Bistümer um eine Stellungnahme gebeten.

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Heft 42/2013
Der Papst der Armen und sein verschwenderischer Bischof

Den jeweiligen Bistums-Oberhäuptern wurden drei Fragen gestellt:

  • Sollte der Limburger Bischof Tebartz-van Elst zurücktreten oder nicht?
  • Wie kann die katholische Kirche in Deutschland den in Limburg laut Erzbischof Robert Zollitsch entstandenen "Imageschaden" reparieren?
  • Was wird in den Bistümern selbst unternommen, um der offensiv geforderten Bescheidenheit von Papst Franziskus zu folgen?

Die Antworten wurden bis Freitagnachmittag erbeten. Seither äußerte sich etwa der Trierer Bischof Stephan Ackermann in der ARD: "Die Situation ist ja so eskaliert, dass man sagen muss, der Bischof Franz-Peter kann im Grunde in Limburg nicht mehr arbeiten." Doch von den allermeisten Bischöfen ist weiterhin kaum etwas zu hören.

SPIEGEL ONLINE dokumentiert die Antworten der deutschen Kirchenoberhäupter in einer interaktiven Grafik. Klicken Sie auf das Bistum und lesen Sie die Antworten der jeweiligen Bistums-Spitze.

Die Bistümer und der Fall Tebartz

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