Uneheliches Kind Beckenbauer bekennt sich zu kleinem Kaiser

Erst hat er es noch vehement dementiert, nun stimmt es offenbar doch: Franz Beckenbauer soll Vater eines unehelichen Kindes geworden sein.


Franz Beckenbauer
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Franz Beckenbauer

München - Bayern-Präsident Franz Beckenbauer hat nach einem "Bild"-Zeitungsbericht zugegeben, zusammen mit einer früheren Sekretärin des deutschen Fußball-Rekord-Meisters ein uneheliches Kind zu haben. "Ja, es stimmt. Ich stehe dazu", zitiert das Blatt den Fußball-"Kaiser". Er werde natürlich für das Kind sorgen und aufkommen, sagte Beckenbauer weiter. Er habe mit seiner Ehefrau Sybille darüber gesprochen. "Unsere Ehe ist stark. Wir werden zusammenbleiben. Und es wird alles so sein wie vorher".

Die Münchner "Abendzeitung" hatte über eine Glosse im "Mannheimer Morgen" mit dem Titel "Der kleine Kaiser" berichtet. Darin sei gefragt worden, "warum in München ein ach so freudiges Ereignis medientechnisch total unter den Tisch gekehrt wird". Weiter zitiert die "Abendzeitung" den Text: "Es soll die Weihnachtsfeier 1999 von Bayern München gewesen sein, als eine blonde Sekretärin einer Lichtgestalt begegnete. Ganz so unbefleckt kann die Empfängnis, pardon Begegnung, nicht gewesen sein, denn vor wenigen Wochen erblickte ein kleiner Kaiser das Licht der Welt". Weiter schreibt der Autor: "Der Mama soll angeblich ein Schweigegeld von DM 1 Mio. geboten worden sein. Welch ein Schmarrn, der da erzählt wird."

Daraufhin hieß es noch, Beckenbauers Manager Robert Schwan sei bereits mit einem Anwalt gegen den "Mannheimer Morgen" vorgegangen: "Die Geschichte stimmt nicht."

Beckenbauer hat bereits drei Kinder (eines davon aus einer vorehelichen Beziehung) und ist seit April 1990 mit Sybille, einer ehemaligen Sekretärin beim Deutschen Fußball-Bund, verheiratet.



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