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Unfall Hypnotiseur verliert während Show selbst das Bewusstsein

Eben noch versetzte er drei Zuschauer in Trance, dann haute es ihn selbst um: Bei einem Unfall während eines Auftritts stolperte Hypnotiseur David Days und verlor das Bewusstsein. Die Show wurde daraufhin abgebrochen, die Hypnotisierten konnten aber nach kurzer Zeit wieder aufgeweckt werden.

Portland/Hamburg - Schräges Ende einer Hypnose-Show: Weil der Hypnotiseur auf der Bühne stolperte und für kurze Zeit K.o. ging, mussten seine drei Kandidaten so lange in Trance verharren, bis er selbst wieder zu Bewusstsein kam.

Der Unfall ereignete sich am Freitagabend, als der britische Hypnose-Künstler David Days in der Kleinstadt Portland an der englischen Westküste auftrat. Days stolperte bei seinem Auftritt über die Beine eines der Show-Teilnehmer und schlug so hart auf, dass er ohnmächtig wurde. Zuvor hatte er auf der Bühne drei Menschen in Trance versetzt und sie davon überzeugt, Mars-Menschen zu sein. Auf ihre Erlösung aus diesem Zustand mussten die Frau und die zwei Männer durch Days' Sturz aber unfreiwillig lang warten.

Wie britische Medien berichteten, lief Days' Team nach dem Unfall sofort auf die Bühne. Das Publikum beklatschte den Zwischenfall zunächst, weil es ihn für eine Show-Einlage hielt. Erst als klar wurde, dass es den Mitarbeitern nicht gelang, den 37-Jährigen sofort aus der Ohnmacht zurückzuholen, räumten die rund hundert Zuschauer das Royal Manor Theatre.

Kurz danach kam Days wieder zu Bewusstsein und holte auch die drei Teilnehmer aus dem Trance zurück. "Wir haben sie gefragt, ob sie wüssten, was passiert ist", sagte Days' Managerin Tara Nix. "Sie sagten alle, dass sie mitbekommen hätten, was passiert ist, und Tumulte gehört hatten. Aber weil sie in einem künstlichen Schlaf waren, hatten sie kein Bedürfnis, ohne Anweisung einzugreifen." Für den Fall, dass Days noch länger ausgefallen wäre, sagte Nix, hätte man eine Aufnahme von Days' Stimme gehabt, um die Teilnehmer in jedem Fall aus dem Trance führen zu können.

Days selber gab später über seine Facebook-Seite bekannt, dass er keine schweren Schäden davon getragen hätte. "Ein paar blaue Flecken, das war's aber auch schon."

Der Schatzmeister der Royal Manor Theatre Alan Coman meldete allerdings Zweifel an der spektakulären Wendung der Show an. "Es war Teil eines Projekts für Studenten, die die Show filmten", sagte Coman der BBC. Days hätte mit seiner angetäuschten Ohnmacht nur beweisen wollen, dass die Teilnehmer auf der Bühne tatsächlich hypnotisiert waren und ihm deshalb nicht zu Hilfe kamen.

Days Managerin bestritt den Vorwurf. "Ich glaube, das ist wirklich das erste Mal, dass einem Hypnotiseur so etwas passiert ist."

hpi

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