Unfall im Nebel Schäferhund verursachte Massenkarambolage

Ein entlaufener Schäferhund hat auf der Bundesstraße 30 bei Ulm einen Massenunfall verursacht. Ingesamt waren 47 Autos beteiligt - 17 Menschen wurden verletzt.


Blechschaden-Lawine: 47 Autos prallten bei dem Unfall aufeinander, den ein entlaufener Hund auslöste
DDP

Blechschaden-Lawine: 47 Autos prallten bei dem Unfall aufeinander, den ein entlaufener Hund auslöste

Ulm - Der Hund war seinem Herrchen am Sonntagabend ausgerissen und seither von diesem verzeifelt gesucht worden. Eine Autofahrerin hatte das Tier am Montagmorgen überfahren und danach abrupt gebremst - Auslöser einer Massenkarambolage.

Auf der vierspurigen Straße prallten bei dichtem Nebel und nur 50 Metern Sicht 40 Autos aufeinander, auf der Gegenfahrbahn kollidierten sieben Fahrzeuge. Ein Auto ging nach Angaben der Polizei in Flammen auf, 17 Unfallbeteiligte wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Grund für den Unfall ist laut Polizei vor allem zu hohes Tempo und zu geringer Abstand bei Nebel und nasser Fahrbahn. 140 Helfer räumten die Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Biberach, der Sachschaden wird auf 250.000 Euro geschätzt.

Auf den Halter des entlaufenen Schäferhundes könnten nach Polizeiangaben Schadenersatzforderungen zukommen.



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