Nach Unfall in Freizeitpark Keine Fehler an Sommerrodelbahn entdeckt

Bei einem Unfall auf einer Sommerrodelbahn hat ein Zwölfjähriger einen Teil seines Beins verloren. Gutachter haben an der Anlage jedoch keine Mängel festgestellt. Die Bahn soll am Wochenende wieder öffnen.

Sommerrodelbahn in Bestwig
Fun Fort/dpa

Sommerrodelbahn in Bestwig


Nachdem ein Zwölfjähriger bei einem Unfall am vergangenen Wochenende auf einer Sommerrodelbahn im Sauerland einen Teil seines Beins verloren hatte, sollten Gutachter prüfen, ob die Anlage betriebssicher war. Nun liegt das Ergebnis der Experten vor. Sie konnten keine Mängel an der Rodelbahn im Freizeitpark "Fort Fun" im westfälischen Bestwig feststellen.

"Die Gutachter haben nach vorläufiger Wertung keinen Fehler an der Bahn gesehen", sagte der Arnsberger Staatsanwalt Klaus Neulken. Die Bahn sei zunächst als Beweismittel beschlagnahmt worden. Das sei nicht mehr erforderlich. Einer Wiederöffnung der Rodelbahn stehe deshalb seitens der Staatsanwaltschaft nichts mehr im Wege.

Der Betreiber des Freizeitparks "Fort Fun" kündigte an, dass er die 1,3 Kilometer lange Sommerrodelbahn "Trapper Slider" an diesem Wochenende wieder öffnen werde. Sie war seit dem Unfall am vergangenen Samstag gesperrt. Der Zwölfjährige war laut dem Parkbetreiber während der Fahrt mit einem Fuß zwischen Schlitten und Schienen der Sommerrodelbahn geraten. Er war mit einem Rettungshubschrauber zu einem Krankenhaus geflogen worden.

Der Betreiber hatte darauf hingewiesen, dass der "Trapper Slider" wie alle Fahrgeschäfte des Parks strengen Sicherheitsauflagen unterliege und durch den TÜV regelmäßig kontrolliert werde.

asc/dpa



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