Unglück vor Uruguay Südkoreanischer Frachter ist im Atlantik verschollen

Ein besonders großer Frachter aus Südkorea ist vermutlich im Atlantik gesunken. Vor Uruguay hatte das Schiff mit 24 Menschen an Bord einen Notruf abgesetzt. Zwei Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.

Route der "Stellar Daisy"
Google Maps/ Spiegel Online

Route der "Stellar Daisy"


Ein 322 Meter langer südkoreanischer Frachter mit 24 Menschen als Besatzung ist vermutlich vor der uruguayischen Küste gesunken. Ölflecken im Atlantischen Ozean 3700 Kilometer vor Uruguay wiesen darauf hin, dass die "Stellar Daisy" Schiffbruch erlitten habe, teilte die uruguayische Marine mit.

Das Schiff hatte am Freitag einen Notruf gesendet, nachdem es laut der südkoreanischen Agentur Yonhap am 26. März vom brasilianischen Hafen Rio de Janeiro aufgebrochen war. Vier Frachter, die sich in der Nähe befanden, beteiligten sich an der Suchaktion. Südkorea bat Brasilien und Uruguay um Mithilfe.

Nach Angaben von Yonhap wurden zwei philippinische Seeleute gerettet, die sich in ein Rettungsboot geflüchtet hatten. Es wurden demnach mehrere Rettungsboote gesichtet, jedoch seien viele davon leer gewesen.

Die Suche nach den anderen 22 Vermissten laufe weiter, sagte ein Mitglied des südkoreanischen Außenministeriums. Das Schiff sei bei seinem Notsignal vor der Küste Uruguays gefahren. Die "Stellar Daisy" hatte acht südkoreanische und 16 philippinische Seeleute an Bord.

kig/dpa/Reuters



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