Regen und Gewitter Unwetter überfluten Straßen und Keller

Während im Norden Deutschlands weiterhin das sommerliche Wetter anhält, kam es im Westen und Südwesten zu heftigen Regenfällen und Gewittern. Hunderte Flüge fielen in Frankfurt aus.

DPA

Im Westen und Südwesten Deutschlands haben Unwetter vielerorts Schäden hinterlassen. Straßen wurden überflutet und Keller liefen voll - etwa in Hessen. Über Ober-Ohmen, einen Ortsteil der Gemeinde Mücke im mittelhessischen Vogelsbergkreis, sagte ein Feuerwehrsprecher: "Der ganze Ort ist abgesoffen."

Am Frankfurter Flughafen wurden mehr als 100 Starts und Landungen gestrichen - wegen Gewittern in Europa, aber auch wegen eines Fluglotsenstreiks in Frankreich. Wegen drohender Gewitter wurde zwischenzeitlich die Abfertigung eingestellt. Flugzeuge konnten zwar noch landen, die Passagiere aber nicht aussteigen.

In Rheinland-Pfalz ereignete sich bei starkem Regen in Isenburg nördlich von Koblenz ein kleiner Erdrutsch, wie die Polizei mitteilte. Eine Bundesstraße wurde zeitweise gesperrt; Straßen und Keller waren mit Schlamm überflutet.

Auch in Baden-Württemberg gab es Unwetter, die dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge in der Nacht auf Mittwoch anhalten sollten. Zu Überschwemmungen kam es etwa in Bruchsal.

Für Nordrhein-Westfalenmeldete der Wetterdienst Kachelmannwetter ein schweres Gewitter über Duisburg. Unwetter, die für Sieger- und Sauerland sowie die Region Aachen angekündigt waren, blieben nach Feuerwehr-Angaben jedoch zunächst ohne größere Auswirkungen.

Die DWD-Meteorologen hatten für den Westen und Südwesten Deutschlands sowie fürs Alpenvorland vor Gewittern mit Starkregen, Hagel und Böen von bis zu 70 km/h gewarnt. In der Südhälfte könne es an diesem Mittwoch erneut zu Gewittern kommen.

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ans/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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mirage122 23.05.2018
1. Gemeinde Mücke
Ich möchte auf keinen Fall, dass das so bei uns aussieht, obwohl ein bisschen Regen wäre schon mal ganz schön - jedenfalls für die Natur und die älteren Menschen, die unter der Hitze leiden. Speziell auch in diesem Frühjahr haben die Nordlichter entgegen der weit verbreiteten Parolen wesentlich mehr Sonnenstunden als der Rest der Republik!
Ge-spiegelt 23.05.2018
2. Warnung wäre möglich
Durch Radar weiß der DWD wo es regnet. Man kennt die Topologie und damit wo das Wasser hinläuft und kann über Handy alarmieren. Es gibt sogar eine App des Bundesamts für Katastrophenschutz, die warnt allerdings vor Gefahren weit weg oder die eintreffen könnten, das nimmt niemand Ernst. Klar wo das Gewitter hinzieht bleibt schwer vorherzusagen. Das DSVGO macht es dann nochmal schwieriger, zur Alarmierung müssen ja Kontaktdaten gespeichert werden und man muss die App offen haben. WhatsApp hat zwar jeder offen ist aber böse.
gunpot 23.05.2018
3. So, auf dem Frankfurter Flughafen
konnten die Maschinen zwar landen, die Passagiere aber nicht aussteigen. Das schwierigste ist doch die Landung bei Unwettern. Ich verstehe nicht, warum die Passagiere nicht aussteigen können.
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