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Gewitter über Deutschland: Verheerende Unwetter fordern mehrere Todesopfer in NRW

Unwetter in Deutschland: Regen, Hagel, Sturm Fotos
DPA

Ein traumhaftes Pfingstwochenende ging am Montag mit Hagel, Blitz und Sturm zu Ende. Mindestens fünf Menschen starben in NRW, der Verkehr war teilweise lahmgelegt. Auch für heute werden Gewitter erwartet.

Berlin/Düsseldorf - Mindestens fünf Menschen sind bei schweren Unwettern in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. An vielen Häusern und Autos sorgten Sturmböen, Blitzeinschläge und Hagel für Schäden. Flugzeuge konnten zeitweise nicht mehr abheben, Züge wurden gestoppt, auf Autobahnen lagen umgestürzte Bäume. Die Polizei des Bundeslandes war nach eigenen Angaben mit allen Beamten im Einsatz, die zur Verfügung standen. Auch die Feuerwehren waren stundenlang unterwegs, um allen Hilferufen nachzukommen. Erst in der Nacht zum Dienstag wurde es am Himmel etwas ruhiger - die Unwetter zogen weiter in Richtung Nordosten, fielen dort aber weniger heftig aus.

In Düsseldorf verloren drei Menschen in einem Gartenhaus ihr Leben. Das bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr der Nachrichtenagentur dpa. Sie hatten Zuflucht vor dem Unwetter gesucht, als eine schwere Pappel auf das Haus stürzte. Die Einsatzkräfte konnten noch zwei Schwerverletzte und einen leicht Verletzten aus den Trümmern retten.

Zuvor hatte bereits die Kölner Polizei berichtet, dass ein Radfahrer in der Domstadt von einem Baum erschlagen worden sei. In Essen starb ein Mann vermutlich bei Aufräumarbeiten. Er hatte nach ersten Informationen der Polizei kurz vor Mitternacht versucht, eine Straße zu räumen. Zur genauen Todesursache konnten die Ermittler allerdings zunächst nichts sagen.

Der Airport Düsseldorf musste am Abend rund eine Stunde lang den Betrieb einstellen. Grund seien Sturmböen von bis zu 150 Stundenkilometer gewesen, sagte ein Sprecher. Wie viele Flüge betroffen waren, war zunächst unklar. Die gestoppten Maschinen sollten aber noch verspätet starten können.

Auch Züge blieben vorsorglich in den Bahnhöfen stehen. In der Nacht wurden zwar die Strecken Köln-Bonn, Köln-Aachen, Dortmund-Hamm- Bielefeld und die ICE-Strecke Köln-Frankfurt wieder freigegeben. Alle anderen Verbindungen seien aber noch unterbrochen, teilte die Bahn am frühen Dienstagmorgen mit. Aufgrund der Schäden sei auch ein Notverkehr mit Bussen nicht möglich.

Auf den Autobahnen bremsten umgestürzte Bäume den Verkehr aus. Die A43 Richtung Wuppertal sei bei Dortmund deswegen zeitweise gesperrt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Auch auf der A42 im Kreuz Herne und im Kreuz Recklinghausen der A2 und A43 kam es zu Behinderungen. In vielen Kommunen waren die Feuerwehren im Dauereinsatz, um Keller auszupumpen, Brände nach Blitzeinschlägen zu löschen und umgestürzte Bäume wegzuschaffen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach wurde Nordrhein-Westfalen am heftigsten von den Unwettern getroffen. In der Nacht seien sie dann weiter in Richtung Nordosten gezogen, sagte ein DWD-Meteorologe am frühen Dienstagmorgen. Auch in Niedersachsen kämpften die Feuerwehren gegen Brände nach Blitzeinschlägen. In Beesten im Emsland entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro bei einem Dachstuhlbrand. Auch in Nienburg entfachten Blitze zwei Brände. Verletzte gab es dabei nach ersten Erkenntnissen aber nicht.

Der DWD ging davon aus, dass auch am Dienstag Gewitterwolken über Deutschland ziehen werden. Auch Nordrhein-Westfalen drohe dann neues Ungemach.

cai/dpa

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insgesamt 28 Beiträge
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1. Zu wenig Windräder
spiegkom 10.06.2014
Mit mehr Windrädern in NRW wäre das nichts passiert
2. Klimawandel
Rolf_Satzger 10.06.2014
Im Zuge der Klimaerwaermung sind Unwetter wie dieses wahrscheinlicher geworden. Diese Entwicklung wird sich wohl weiter verstaerken. Denn die klimawirksamne Gase haben z.T. eine irecht hohe Verweildauer in der Atmosphaere. Es ist wichtig, dass wir den Zusammenhang mit unserem eigenen Handeln anerkennen. Ergo, wenn ich z.B. Autofahrer bin, sollte ich versuchen meine Jahres-Km-Leistung zu reduzieren. Jeder, dem etwas an dem Erhalt eines menschenvertraeglichen Klimas liegt, sollte daran arbeiten, seinen CO2-Fussabdruck so schnell wie moeglich zu reduzieren. - Rolf Satzger, Initiative Madrenatura e.V.
3.
c.PAF 10.06.2014
Zitat von sysopDPAEs war ein traumhaftes Pfingstwochenende, doch am Montag gingen die Feiertage in Westdeutschland mit Hagel, Blitz und Sturm zu Ende. Mindestens fünf Menschen starben, der Verkehr war teilweise lahmgelegt. Auch für heute werden Gewitter erwartet. http://www.spiegel.de/panorama/unwetter-in-nrw-fordern-mehrere-tote-a-974194.html
Sollen wir hier wirklich über das Wetter diskutieren?
4.
makuzei 10.06.2014
Zitat von sysopDPAEs war ein traumhaftes Pfingstwochenende, doch am Montag gingen die Feiertage in Westdeutschland mit Hagel, Blitz und Sturm zu Ende. Mindestens fünf Menschen starben, der Verkehr war teilweise lahmgelegt. Auch für heute werden Gewitter erwartet. http://www.spiegel.de/panorama/unwetter-in-nrw-fordern-mehrere-tote-a-974194.html
5-Tote? mehr als in 50 Jahren bei allen westlichen AKW zusammen durch Gau oder Supergau gestorben sind?
5. Erkrankte Erde
osmanian 10.06.2014
Seit 10 Jahren hören die Unwetter wie Flut-, Erdbeben-, Sturmkatastrophen garnicht mehr auf..Die Erde ist erkrankt und die Gottlose Weltelite denkt sich:"für mein Luxus vergnügen reicht die Erde noch, was danach passiert ist mir scheiß egal" ..hauptsache profit, profit..Traurig..
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